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Samsung ST1000
Eigenschaften
Sensor CCD 12 MP (1/2,33)
Zoom 5x (35-175 mm f/3,6-4,8)
Optische Stabilisierung Ja
Interner/Externer Speicher 100 Mo / Micro SD
Empfindlichkeit 80-3200 ISO
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Videomodus 1280 x 720 pixels / 30 fps
Energiequelle Batterie SLB-11A
Dimensionen/Gewicht 100 x 61 x 19 mm / 155 g
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Franck Mée
Aktualisiert: Januar 01, 2010 - Datum des Tests: Dezember 15, 2009
W-Lan und GPS

Die ST1000 überzeugt, außer mit dem Touchscreen mit zwei Hauptargumenten: W-Lan und GPS. Ersteres ermöglicht es, Fotos und Videos an Picasa, Youtube und Facebook zu senden oder aber auch auf einen tragbaren, DLNA-kompatiblen Fernseher. Leider kann man keine gemeinsamen Ordner erstellen, auf die man mit dem Computer direkt zugreifen kann. Man benötigt einen bluetooth-fähigen Computer und muss dann damit auf die Bilder zugreifen. Die GPS-Funktion ist leider seht enttäuschend. Sie leert nicht nur den Akku in Kürze (Die Kamera hat bei aktivem GPS nicht einmal 2 Stunden gehalten.), sondern das integrierte Modul braucht auch lange, um zu „fixieren“, wenn man einmal das Signal verloren hat, was ziemlich oft passiert. Letztes Detail: Im Wiedergabemodus wird bei Bildern mit Geotags ein Ort gefunden, diesen kann man aber nicht einmal im Vollbildmodus sehen. Dafür muss man sich die Bilder auf den Computer ansehen.
5x-Zoom, großer 8,9cm-Touchscreen , 720p HD-Video mit Zoom, GPS und W-Lan, all das in einer 2 cm dicken Kamera für weniger als 350€. Auf dem Papier schlägt Samsung mit der ST1000 stark zu. Nun müssen wir nur noch herausfinden, ob dieses kleine Wunder seine Versprechen hält...

Erste Eindrücke

Der erste Kontakt mit der ST1000 hinterlässt einen gedämpften Eindruck. Die Verarbeitung ist präzise, aber die Biegsamkeit des Plastiks ist etwas beunruhigend: Das Plättchen, das die GPS-Antenne schützen soll sowie die Vorderseite des Apparats geben Druck leicht nach. Man beachte auch die protzige Umrandung des Auslösers oder den roten Fleck der GPS-Antenne.

Der 3,5''-Bildschirm (8,9cm) füllt die komplette Rückseite des Apparats. Er erweist sich als schön definiert und ausreichend beleuchtet für die Außennutzung, ohne an den Komfort der OLED-Bildschirme wie zum Beispiel bei der WB1000heranzukommen. Ein größeres Problem im Gegen teil ist, dass der Touchscreen viel zu sensibel ist. Der kleinste Kontakt wählt die Menüfunktionen aus und sobald man nur kurz nicht acht gibt, findet man sich ungewollt in einem der Menüs wieder. Noch ärgerlicher ist, dass der Platz für auf der rechten Seite zu klein ist, um den Daumen abzulegen. Der landet dann immer wieder auf dem Bildschirm, also wieder im Auswahlbereich für den Automatik- den Programm- oder den Videomodus oder in den Einstellungen für das GPS...


Außerdem zu bemängeln ist die Bedienung des Zooms mit seinem viel zu kleinen Schalter,  gleichzeitig unbequem und unpräzise. Außerdem die lächerliche Größe des Wiedergabeknopfs- im Gegensatz zu anderen Geräten mit Touchscreen kann man nicht über den Bildschirm in den Wiedergabemodus wechseln. Man bemerkt auch, dass die Bedienoberfläche nicht immer sehr intuitiv ist arbeitet (wenn man die Bilder nach Datum anzeigt, muss man über den Zoom gehen, um ein Bild anzuzeigen.), was aber nicht wirklich dramatisch ist.

Zum Schluss ist Samsung nun auch noch zu Mikro-SD-Karten übergegangen, was bedeutet, dass man bei einem SD-Karten-Leser einen Adapter benutzen muss und die Karte geht auch schneller verloren. Mann sollte also eine Mikro-SD mit viel Speicherplatz kaufen und sie wenn möglich in der Kamera lassen. Die Bilder kann man dann auch mit dem USB-Kabel übertragen, das man aber dann immer mit sich tragen muss ...

Reaktivität;

Hier gibt es nicht sehr viel zu sagen über die STP1000: Betriebsbereitschaft, Zeit zwischen zwei Bildern, Ausrichtung: Nichts von dem ist schlecht, nichts ist besonders gut.

Bildqualität 

Wir sehen deutlich die Qualitäten des 12-Mpx-Sender wieder: blasslila kommt bei 400 ISO, genauso wie eine gewaltige Glättung, die die Lärmung ausgleichen soll. Die Details werden etwas verschwommen bei 800 ISO hier wird die Glättung auch schon bei mittelgroßen Auszügen sichtbar, bei großen Auszügen wie hier unten sieht man die Zahlen fast ganz verschwinden. Man sieht auch eine Veränderung im Verhalten des Weißausgleichs, was sicherlich zum Verringern der Lärmung im Rot gedacht ist.


Von der optischen Seite sehen wir, was wir normalerweise bei 5x-Zooms sehen. Die Präzision ist in der Mitte korrekt. Aber in den Winkeln finden wir leichte Unschärfen und leichte Verdunklungen im oberen Bereich. In jedem Fall hätten wir uns bei einer Optik, die nicht einmal einen Weitwinkel hat und wo die Beleuchtung sehr betrüblich ist, wenigstens eine gleichmäßige, präzise Bildqualität erhofft.

Video


Die ST1000 filmt mit AVC, mit einem MP4-Container und in HD 720p. Das Bild ist also schön definiert, das Geflimmer ist sehr begrenzt und sogar in den Schatten schön flüssig. Der Zoom ist bei der Aufnahme aktiv und leise, aber die Ausrichtung ist ziemlich laut. Die Tonaufnahme ist weder schlecht noch gut und im Ganzen ist die ST1000 in Sachen Video im vorderen Feld zu finden.  Es fehlt lediglich eine die Stereoaufnahme, um mit derTZ7zu konkurrieren. .
Pluspunkte

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Großer und gut definierter Touchscreen

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Adrettes Interface (ästhetisch und ziemlich praktisch)

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HD Video 720p mit Zoom

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Viele Zusatzfunktionen (W-Lan, GPS...)

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Integrierte Windowsprogramme

Minuspunkte

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Bildqualität: Enttäuschende Schärfe und Sensibilität

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GPS braucht einige Minuten, um sich einzurichten

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Mikro-SD-Karte

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Viel zu kleiner Zoom-Schalter

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Kein Weitwinkel

Die ST1000 weist auf dem Papier viel vor. In der Praxis finden wir ein Objektiv mit schlechter Beleuchtung, keinem Weitwinkel und zu verbesserndem Sensor.

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