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Ricoh GR Digital III
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Eigenschaften
Sensor CCD 10 MP (1/1,7)
Zoom 1x (28 mm f/1,9)
Optische Stabilisierung non
Interner/Externer Speicher 88 Mo / SD - SDHC
Empfindlichkeit 64 - 1600 ISO
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Videomodus 640 x 480 pixels / 30 fps
Energiequelle batterie DB-65 ou piles AAA
Dimensionen/Gewicht 109 x 60 x 26 mm / 188 g
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Franck Mée
Aktualisiert: September 23, 2009 - Datum des Tests: September 16, 2009
Objektiv mit fester Brennweite?

Kameras mit einer festen Brennweite sind seit der Erscheinung der Digitalkameras allmählich aus dem Verkauf verschwunden. Die Verwendung des Zoom-Objektivs ermöglicht die Vergröβerung oder die Verringerung der Bilder, und man bekommt so einen schmaleren und freieren „Clip“, ohne die Kamera bewegen zu müssen. Dieser Begriff beschreibt die Linsen, die den gleichen Rahmen haben, wie die herkömmlichen Kameras, die auf einem Film basiert sind. Zum Beispiel die 28-102 mm-Objektive können einen beliebigen Rahmen von 28 mm bis 102 mm bei 24 x 36 mm Film bieten. Nichts davon ist bei dem GR Digital II-Modell vorhanden. Das Objektiv hat einen festen Fokus und bietet nur ein Rahmen von 28 mm. Dies bietet die Möglichkeit, dass sich der Hersteller auf die Qualität der Linsen selbst konzentriert und auf die Tatsache wie viel Licht durchdringen wird: Mit einer maximalen Blendenöffnung von f/1.9 erfasst das GR D III -Modell doppelt so viel Licht, als die klassischen Kompaktkameras bei f/2.8.
Das Ricoh Katalog ist voll von ungewöhnlichen und originellen Kameras, wie die der GX-Serie, der ersten Kompaktkamera mit ultra weitem Zoom oder das R-Modell, eine kleine Kamera mit einem etwas größerem Zoom, der in diesem Augenblick keiner konkurrieren kann.

Das, was am meisten bei der Konkurrenz überrascht, ist die GR Digital-Serie und die Kameras, die keinen Zoom haben: Sie bekommen 28 mm, und das wars. Sie sind für Landschaftsaufnahmen oder Aufnahmen für den Vertrieb von High-Speed-Fotografien ideal, und aus diesem Grund werden alle Kameras als "Notizblocks“ beschrieben. Dies ist die dritte Version, genannt GR Digital III.

Handhabung

Jeder, der mit den älteren GR Digital Modellen vertraut ist, wird sich wie zu Hause fühlen, da der Rahmen dieses Modells ein einfaches Upgrade desjenigen ist, der bei dem GR D II-Modell verwendet wurde. Wir müssen betonen, dass es sehr schwer sein wird, ihn zusätzlich einzubauen. Obwohl die schwarze Oberfläche und das Aussehen nicht jedermans Geschmack sind, bietet der Kamera der große Gummigriff und die Stelle für den Daumen einen guten Griff.


Die Steuerelemente bei der GR III D könnten ein Beispiel für Amateur-Digitalkameras sein. Die Kombination des bewegten Scroll-Rades und des Gleitelementes unter dem Daumen erleichtern nicht nur die schnelle Konfiguration des Fotografierens, sondern bieten auch einen einfachen Zugang zur Auswahl der anpassbaren Einstellungen. Es gibt noch zwei Tasten und ein vertikales Gleitelement, wo verschiedene Funktionen zugeordnet werden können.

Angesichts der Menge der anpassbaren Einstellungen, die zur Verfügung stehen,  ist es klar, warum die GR D III-Kamera für Profis gedacht ist. Deswegen gibt es keinen intelligenten Automatik-Modus und keine Szenenerkennung, im Gegensatz zu den Panasonic LX3 oder Canon G11 Modellen. Auf der anderen Seite sind die halb-automatischen und manuellen Modi verfügbar, und Sie können bis zu drei persönlichen Modi speichern. Bilder können Sie auch in RAW-Dokumente (Adobe DNG) speichern, was die spätere Verarbeitung erleichtert.

Das erste, was man bei der Aktivierung bemerkt, ist die Bildschirmauflösung. Ricoh war einer der ersten Hersteller, der sich für einen hochauflösenden Bildschirmen bei den Kameras entschieden hat, und das setzt er bei diesem Modell weiterhin fort, der über einen ausgezeichneten Bildschirm der VGA-Qualität verfügt, sowie das CX1 Modell. Im Gegensatz zu dem was wir erwartet haben, sind die einzelnen Pixel nicht sichtbar. Ricoh hat die hohe Auflösung auch wegen der Menü-Übersicht ausgewählt, die weiterhin einfach und detailliert ist, trotz der Tatsache, dass sie viele Optionen haben.


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Das nächste, was Sie bemerken werden, ist die Reaktionszeit der Kamera. Ein leichter Druck auf den Auslöser bietet sehr schnell einen traditionellen Fokus, während ein fester Druck ein instantes Fotografieren bietet, mit einem vorbestimmten Fokus auf einer bestimmten Distanz. Dies ermöglicht, dass Sie nacheinander fotografieren können, ohne Wartezeiten, es sei denn, Sie fotografieren kein bewegendes Objekt, dass sich sehr weit oder sehr nah an der Kamera befindet. Dieses kleine Detail ist nur ein Grund dafür, was das GR D III Modell als ein großartiges "Notizblock" macht.

Image Quality

Nach Jahren der Verwüstung hat Panasonic LX3 die Interessenten daran erinnert, warum Objektive mit viel Licht eine attraktive Option sind. Das GR D III Modell geht noch einen Schritt weiter, mit einer maximalen Reichweite von f/1.9. Das Objektiv erledigt einen guten Job, mit genauen Details auf dem gesamten Rahmen, von dem breitesten Spektrum an und aufwärts. Aber es gibt auch einen Nachteil: Wir haben am Rand des Rahmens eine erhebliche Unschärfe bemerkt, die unabhängig von der Bandbreite zu sein schien und man kann diese Erscheinung nur als einen Fehler im System der Fokussierung erklären. Auβer den seltenen Fällen gibt es auch eine Menge an Details bei geringen Empfindlichkeiten und das Ergebnis sind Fotos die einfach hervorragend sind.


Wie das schon für Ricoh üblich ist, ist der automatische Weißabgleich sehr neutral, und ist manchmal zu perfekt und liefert Fotos von Innenräumen, die nicht natürlich aussehen. In der Vergangenheit waren wir mit den Möglichkeiten der Hersteller bei hohen Empfindlichkeiten sehr enttäuscht: Die Regulierung des Rauschens blieb oft hinter der Konkurrenz und GR D II hat sich bemüht, brauchbaren Druck bei 400 ISO zu bieten.

Wir sind angenehm überrascht von der Verbesserung, das Rauschen erscheint nur bei 400 ISO und bei 800 ISO ist das Gleichgewicht relativ gut, etwas zwischen gewisser Unschärfe und einem Rauschen. Darüber hinaus ist die chromatische Abberation zu sehr ausgeprägt und es treten iritierende farbige Bereiche, aber GR D III kann sich ohne Angst der Konkurrenz stellen. Die anspruchsvollsten Fotografen können den DNG-Format verwenden, um nachhaltig die Fotos korrigieren zu können, mit der Software Ihrer Wahl.

Das Video ist etwas schlechter. Das Bild ist richtig und die Bewegungen sind flüssig, aber das Ganze wird durch die VGA-Auflösung und den Mono-Sound gestoppt. Doch dafür ist eine Weitwinkel-Kamera ohne Zoom nicht gedacht.
Pluspunkte

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eine beeindruckende Hardware

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viele einstellbare Features

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Instant Fotos (optionaler Autofokus)

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ein dünner, flüssiger VGA-Bildschirm

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Bildqualität

Minuspunkte

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kein Zoom

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einfaches/schlichtes Aussehen

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eine kleine Anzahl von Auto-Modi

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kein HD-Video oder Stereo-Tonaufnahme

Die Ricoh GR Digital III ist ein direkter Nachfolger ihrer Vorgänger: Eine Art „Notizblock“ für Fotografen, die für die Notiz einer Idee dienen könnte, wenn die unbeholfene SLR Kamera nicht „anwesend“ ist. Sie ist empfindlich und liefert Fotos von außergewöhnlicher Qualität, aber es ist nicht die einfachste Kamera für die Verwendung und sie bleibt weiterhin viel ausergewöhnlicher als die Mehrheit der Konkurrenten.
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