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Produktübersicht: Digitale Spiegelreflexkameras mit austauschbarem Objektiv >
Panasonic DMC-GF1
Eigenschaften
Sensor Live MOS 12 MP (17.3 x 13.0 mm (Format 4:3))
Zoom non (/)
Optische Stabilisierung /
Interner/Externer Speicher non / SD - SDHC
Empfindlichkeit Auto / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 / 3200 / ISO Intelligent
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Videomodus 1280 x 720 pixels / 60 fps
Energiequelle Li-ion mit ID-Security (7.2V, 1250mAh)
Dimensionen/Gewicht 119 x 71 x 36,3 / 285 g
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Renaud Labracherie
Aktualisiert: Oktober 29, 2009 - Datum des Tests: Oktober 13, 2009
Elektronischer Sensor : Kleine Enttäuschung

Für das Visieren und das Anpassen können Sie auf den LCD-Bildschirm der GF1 zählen, da dieser relativ präzise, groß und angenehm ist. Jedoch spiegelt er zu sehr in bei starkem Sonnenlicht und ist deshalb nicht in allen Situationen ideal. Die Lösung dafür? Der aufsetzbare elektrische Sensor, der von Panasonic angeboten wird, allerdings für 200€ ...

Während wird sehr beeindruckt von den Suchern für die G1 und der GH1 (480 000 Pixel, hohe Aktualisierungsrate und angemessene Vergrößerung ...) waren, kann uns der des GF1 nur wenig imponieren: Er kann nur 202 000 Pixel anzeigen und die Vergrößerung beträgt nur x0,52 im Vergleich zu den vorherigen 0,7x. 

Nichtsdestotrotz bleibt der elektronische Sensor eine praktische Lösung. Er funktioniert mit jeder Linse, ist flexibel und hat einen Knopf, mit dem man direkt in vom Suchermodus auf die Bildschirmansicht wechseln kann.
Trotz des Trends der Miniaturisierung in der elektronischen Welt bleiben die SLR Kameras für Amateure und Profis eher voluminös. Das neue Mikro-4/3-Format eröffnet diesbezüglich neue Wege und hat es Panasonic und Olympus ermöglicht, weniger klotzige Kameras herzustellen, die trotzdem mit Sensoren ausgestattet sind, die größer sind als die meisten, die wir in Kompaktkameras finden.

Während die ersten Modelle mit dieser Technologie (Panasonic G1/GH1) noch deutlich an ältere SLR-Modelle erinnerten, setzen sich die neuen Modelle, die Olympus Pen E-P1 und der Newcomer von Panasonic, die GF1, radikal von den älteren Spiegelreflexmodellen ab.

Handhabung

Viele Fotografen sind sicherlich von der Qualität, die eine Spiegelreflex bietet überzeugt, aber dennoch unzufrieden, da sie immer einen sperrigen Apparat herumschleppen müssen. Für Ihre Spaziergänge sollten sie sich momentan bei Sigma umschauen, die als einzige ihre Kompaktkameras mit einem großen Sensor ausgestattet haben ( X3 Foveon-Sensor im Format APS-C : 20,7 x 13,8 mm) : Die Modelle DP1 und DP2 haben beide fixierte Linsen von 28 und 41 mm. Natürlich kann man auch in eine Leica investieren, allerdings sollte Sie in dem Fall vielleicht zuerst Ihre Bank kontaktieren. In goldenen Tagen des Films waren Kompaktkameras mit austauschbaren Objektiven viel geläufiger, ein gutes Beispiel dafür: die Contax Zeiss Ikon. 

Mit dem mikro 4/3 (Sensor von 17,3 x 13,0 mm), versuchen Panasonic und Olympus, eine kompaktere Linie von Digitalkameras herzustellen, mit breiten Features und, viel wichtiger, mit einem System von Linsen, die je nach Bedarf des Fotografen austauschbar sind. Die ersten dieser Modelle, die Panasonic G1 und GH1, sicherlich ein Erfolg, jedoch keine wirklichen Repräsentanten für das Mikro-3/4-Format. Erst bei der Olympus Pen konnten wir den Anfang von der Innovation sehen, auf die Viele Fotografen gewartet haben. Mit der GF1 ist nun Panasonic an der Reihe, eine Kompaktkamera mit austauschbaren Linsen anzubieten. 

Panasonic GF1 dos

Mit dem 20 mm f/1,7 „Pfannkuchen-Objektiv“ ist die GF1 wirklich verführerisch. Natürlich ist sie nicht so kompakt wie eine LX3 oder eine Ricoh GRD III, aber sie lässt sich locker in einer kleinen Tasche oder einer großen Manteltasche verstauen. Ihre Verarbeitung ist makellos und und das Aluminiumgehäuse sehr angenehm: Alle Tasten sind sehr schön mit den Fingern zu erreichen und sie werden sich sehr schnell mit dieser Kamera wohl fühlen. Die Oberfläche unterscheidet sich fast nicht von den anderen Lumix-Modellen und verfügt über den Q-Menü-Button, mit dem Sie schnell auf die wichtigsten Einstellungen zugreifen können: ISO-Wert. Das Steuerkreuz ermöglicht es Ihnen, im Fluge den ISO-Wert, die Helligkeit oder den Weißabgleich einzustellen. Die vierte Taste, Fn, können mit einer Einstellung Ihrer Wahl (8 Auswahlmöglichkeiten) belegen. Ein Rädchen auf der Rückseite ermöglicht es Ihnen, zu scrollen, die Blendungswerte einzustellen oder die Schnelligkeit im manuellen Modus zu verändern. Um von einer Einstellung zur anderen zu gelangen müssen sie nur auf das Rädchen drücken. Mit einem Klick ändern Sie die Blendung, die Geschwindigkeit oder korrigieren Sie die Belichtung. Einziger Haken: Das Rädchen ist sehr unscheinbar und wäre einfacher zu finden, wenn es etwas eindeutiger unter dem Finger zu spüren wäre.

Panasonic GF1 dessus

Die Oberseite der Kamera ist sehr schön gestaltet : mit einem popup Blitz, stark genug, um rote Augen zu vermeiden, einem Blitzschuh, auf den sich zahlreiche Accessoires aufsetzen lassen und einem Rädchen, mit dem man zwischen den verschiedenen Modi (P,S,A, M und zwei persönlich abstimmbaren Modi) auswählen kann. Außerdem ein kleiner Hebel für die Aufnahme (Serienbild, Verzögerung...), der Auslöser und ein Knopf, mit dem man direkt in den Videomodus wechseln kann, eine exzellente Innovation, die von der Panasonic TZ7 übernommen wurde. Wenn wir kleinlich sein wollten, könnten wir das Fehlen eines kleinen LCD-Displays, das uns die Werte für ISO, Schnelligkeit, Belichtungsmodus, etc. anzeigt bemängeln. Dieses würde uns es uns auch erlauben, den Batteriezustand zu kontrollieren, ohne das Hauptdisplay anzuschalten.
Mit ihren Zahlreichen Fearures ist die GF1 eine Ideale Kamera für erfahrene Hobby-Fotografen. Der iA (automatisch intelligent) funktioniert wunderbar, erfasst Szenen, Bewegungen und Gesichter...

Der 3'' Bildschirm auf der Rückseite hat eine Auflösung von 460 000 Pixeln und ist in geschlossenen Räumen sehr angenehm zu nutzen. Bei starkem Sonnenlicht blendet er stark (zu stark). Sie werden den elektronischen Sensor also zu schätzen wissen (bei einem Preis von 200€ gilt das wohl nicht für Ihre Bankkarte...). Das Display bleibt in den meisten Situationen fließend und die Blickwinkel sind weit genug. Ein rotierbarer LCD-Bildschirm wäre ein Plus gewesen, aber darunter hätte die Größe der GF1 leiden müssen.

Der Autofokus ist genauso erfreulich und schnell wie bei seinen Vorgängern der (G1 und GH1). Viel schneller als bei den meisten aktuellen Kompaktmodellen, kann er mit seinem 23 Punkt Autofokussystem mit den meisten SLR-Modellen mithalten und schlägt die Olympus Pen E-P1. Das Gesichts-Fokus-System hilft Ihnen perfekte Portraits mit guter Belichtung aufzunehmen.
Die Kamera ist schnell in Bereitschaft und die Zeit, die sie braucht, um Bilder abzuspeichern ist unproblematisch. Ein Serienbildmodus, der es kaum schafft 3 Bilder/Sekunde produzieren hingegen, ist weniger überzeugend.

Bildqualität

Leider ist die GF1 nicht mit dem Sensor der GH1 ausgestattet sondern mit dem der G1. Nichtsdestotrotz nutzt sie wie ihre Vorgänger den integrierten Venus-Engine-HD-Chip zur Bildverarbeitung Das Ergebnis letztendlich ist eine gute Bildqualität. Der Elektronische Lärm hält sich bis zu 800 IO bzw. 1600 in Grenzen, der Weißabgleich ist angemessen bei natürlichem Licht und angenehm warm bei künstlichem Licht (manche mögen das zu orange finden...).

Panasonic GF1 iso

Die Belichtungsmessung ist mit 144 Zonen glaubwürdig, aber bei manchen Aufnahmen waren die Objekte deutlich unterbelichtet. Dieses Problem ist leicht zu beheben, allerdings sein zufällig scheinendes Auftreten etwas ärgerlich.

Das 20 mm f/1,7 Objektiv fängt genug Licht ein, ohne eine Stabilisierung zu benötigen. Panasonic hat nämlich eine Stabilisierung in die Linsen selbst eingebaut, während Olypus hingegen sie in der Kamera gelassen hat. In den meisten Fällen ist es also nicht möglich, die Olympusobjektive mit der Panasonic-Kamera zu nutzen, was sehr schade ist, da sie meisten Panasonic-Linsen nicht die billigsten sind.


Einige werden enttäuscht, den HDTV 1080 Modus der GH1 bei diesem Modell nicht wiederzufinden, ich hingegen, bin momentan mit den 720p Videos bei 60 i/s sehr zufrieden, gekoppelt mit den 30 Bildern/Sekunde, die der Sensor liefert, braucht man weniger Speicherplatz auf der Memory-Card und auf dem Computer. Das Mono-Mikrofon und das Fehlen eines Steckplatzes für ein externes Mikro hingegen sind sehr zu bemängeln. Im AVCHD-Modus haben die Clips eine gute Qualität, der Autofokus ist etwas langsam, aber funktioniert. Wenn sie Ihre Videos im Nachhinein bearbeiten wollen, ist Motion Jpeg wohl die bessere Wahl, allerdings sind die Komprimierungseffekte auf einem großen Fernsehbildschirm sichtbarer. Das Fehlen einer Bildstabilisierung ist nicht unbedingt ein Plus für die Videofunktion.

Im Vergleich zur Olympus E-P1

Auch wenn die Pen E-P1 viel stylischer ist, hat die Panasonic GF1 in allen anderen Hinsichten die Nase vorn : Schneller Autofokus, leistungsfähiger Videomodus, angnehmerer LCD-Bildschirm, elektronischer Sensor, der mit allen Linsen funktioniert und integrierter Blitz.
Pluspunkte

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Schneller Autofokus mit iA-Modus

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Bildqualität bis 800-1600 ISO

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Video 750p mit Autofokus

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System mit austauschbaren Objektiven

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Kompakt (20mm Linse),elegant und leistungsfähig

Minuspunkte

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Keine integrierte optische Stabilisierung

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Verbesserungswürdiger elektronischer Sucher

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Zu kleines Scrollrädchen

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Immernoch sehr laut

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Tendiert zur Unterbelichtung von Fotos

Mit der GF1, landet Panasonic einen vollen Erfolg: Die Kamera ist relativ klein, schnell und produziert schöne Bilder, die sich deutlich von denen der durchschnittlichen Kompaktkameras abheben. Wenn sie auch nicht Fehlerlos ist, ist sie ein perfektes Modell für jeden, der ein neues Format und seine neuen Linsen ausprobieren will.
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