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Produktübersicht: Digitale Spiegelreflexkameras mit austauschbarem Objektiv >
Olympus Pen E-P1
Eigenschaften
Sensor CMOS 12 MP (4/3)
Zoom non ((kit 14 - 42 mm / F3.5 - F5.6))
Optische Stabilisierung Oui, déplacement du capteur
Interner/Externer Speicher non / SD - SDHC
Empfindlichkeit 100 - 6400 ISO
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Videomodus 1280 x 720 pixels / 30 fps
Energiequelle Batterie Li-Ion
Dimensionen/Gewicht 12 x 7 x 3,5 cm / 335 g
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Franck Mée
Aktualisiert: Juli 26, 2009 - Datum des Tests: Juni 30, 2009
Zubehör

Die E-P1 hat keinen Blitz und keinen optischen Sucher. Das Modell ist derzeit auf zwei M Zuiko-Objektive beschränkt ( 17 mm und 14-42 mm Zoom) und auf Panasonic's 14-45 mm, 45-2000 mm und 14-140 mm. Dies hat zur Folge, dass Olympus sehr viel an Zubehör bietet. Das wichtigste Zubehör ist ohne Zweifel der FL-14 Blitz. Er ist nicht leistungsfähiger als die bisher integrierten Standard-SLR-Blitz's. Er wird von zwei AAA-Akkus mit Strom versorgt und bietet eine sehr begrenzte Dauer (80-Blitz, nach Olympus). Das Aussehen des Blitz's selbst kann entweder begeistern oder nerven, aber wahrscheinlich ist es der einzige Blitz, der leicht genug ist, um das Gleichgewicht der Kamera nicht zu stören. Der optische Sucher kommt als Zusatz mit den 17mm-Objektiven. Allerdings, ist das Design nicht präzise genug und es gibt keine Diode, die anzeigen würde, ob der Fokus eingestellt ist oder nicht (wie z. B. bei der Canon G10 kompakten Kamera) und es gibt noch einige Mängel an zusätzlichen Verbindungen. Es besteht die Möglichkeit die 4 / 3 Objektive zu integrieren, die für die Four Thirds Reflex-Kameras angefertigt sind (z.B. für Olympus und Panasonic-Modelle). Obwohl viele Panasonic's Micro 4 / 3 (Micro Four Third) Geräte die Einhaltung der Objektive zulassen, ist dies nicht der Fall mit der flachen Oberfläche des E-P1-Modells, die an den Zuiko 12-60 mm Objektiven getestet ist und völlig aus dem Gleichgewicht ist. Diese Verbindungsmethode können einige Fotografen manchmal benutzen, die four thirds SLR-Kameras haben und die eine E-P1 Kamera als eine Zusatz- Kamera benutzen, aber wir empfehlen keine Abhängigkeit von dem Zuiko four third Sortiment, wenn Sie die E-P1 kaufen . Das Meiste von diesem Zubehör ist sehr teuer: ca. 170 Euro müssen Sie für den Blitz oder den Objektiv- Adapter zahlen und ca. 60 Euro für einen Leder-Taschenbod, der viel größer ist als das Original!
Es ist neun Monate vergangen, seit Panasonic sein GH1 Modell vorgestellt hat und jetzt hat Olympus seine Vision von Micro 4 / 3 Kameras angeboten. Der Hersteller hat beschlossen, die neue Kamera als eine ultra-kompakte-retro- Kamera aus dem Sortiment der 1960-er vorzustellen, und zwar die Pen FS. Eine gute Idee, aber kann die Pen E-P1 die Erwartungen erfüllen?

Verwendung

Die Verwendung der E-P1-Kamera ist eine individuelle Erfahrung. Alle werden den Retro-Look erkennen, aber die Reaktionen werden unterschiedlich sein: die älteren Benutzer werden bei dem Retro-Gefühl eine Freude haben, während die jüngeren viel Kritik haben werden und das Gerät wird als "groß, hässlich und als nicht modern" empfunden. Die E-P1 Kamera erinnert die jüngeren Benutzer an nichts und die Tatsache, dass sie mit dieser Kamera zurück in die Vergangenheit gesetzt werden, ist für sie kein Vergnügen.

Wenn man die Gefühle vergisst (der Autor der Bewertungen gehört offensichtlich zu den älteren Benutzern), hat die E-P1 eine gute Verarbeitung und ein schön angefertigtes Metallgehäuse. Der Platz für den Daumen und das „klebrige“ Rechteck ermöglichen eine bequeme Bedienung, und die Kamera ist relativ leicht (etwa ein halbes kg mit den 14-42 mm Zoom-Objektiven, und nur 400 g wiegt sie mit 17 mm), solange Sie nicht das mitgelieferte Zubehör dazu benutzen (siehe Anhang). Sie werden leider wie bei der E-400-Serie feststellen, dass Olympus den Zusatz für den Schulterriemen an die falsche Stelle positioniert hat.

Panasonic's Mikro- 4 / 3 Modelle G1 und GH1 haben das Aussehen einer Mini-SLR-Kamera, das üblich ist bei den Bridge-Kameras. Mit dem E-P1-Modell hat Olympus ein kompaktes Aussehen erreicht, auch wenn die Kamera etwas größer ist als das Canon G-10-Modell, ist sie trotzdem kürzer. Daher ist die E-P1 etwas größer im Vergleich zu den modernen Kompakt-Kameras, aber sehr klein im Vergleich zu den anderen Kameras mit austauschbaren Objektiven, die mit den 17 mm-Objektiven ausgestattet ist und die leicht in eine Tasche passt.


Auf der hinteren Seite befindet sich das wunderschöne 7,6 cm- Display mit einer Auflösung von nur 230 000 Pixel, was kein Standard ist für eine Kamera dieser Klasse (Die kompakten Kameras die unter 300 Euro kosten, verfügen über eine doppelt höhere Auflösung). Eine gute Nachricht ist, dass der Bildschirm weniger „glänzend“ ist, als die meisten durchschnittlichen Bildschirme, was sehr gut ist für die Verwendung draußen. Die Kontrollen sind gut voneinander separiert und das rotierende Rad ermöglicht einen schnellen Wechsel der Einstellungen.

Wenn Sie die Kamera aktivieren, werden Sie die guten und die schlechten Dinge von Olympus sehen. Gut ist, dass die OK-Taste den Zugang zu allen Einstellungen ermöglicht und schlecht sind die sehr langen und ebenso unlogischen Menüs.

Die E-P1 ist angenehm zu benutzen, reagiert gut und wird sehr schnell gestartet. Das größte Problem ist, dass Sie den P-Modus wählen müssen. Im intelligentem Auto-Modus sind die erkennbaren Szenen nicht gut genug, und die Kamera fokussiert sich von alleine und findet nicht immer das Objekt, dass Sie fotografieren wollen, wie z.B. Gesichter (unvergleichbar mit den Auto-Modi von Panasonic).

Die Fokus- Geschwindigkeit ist oft Gegenstand der Kritik bei Olympus. Die E-P1 ist leider keine Ausnahme: Der Auto-Fokus dauert länger als eine halbe Sekunde, sowohl mit den 14-42 mm, als auch mit den 17 mm-Objektiven. Obwohl sie nach diesem Ergebnis besser ist als jede andere SLR-Kamera (inklusive das neue E-620 Modell) und als alle Kompaktkameras, bleibt die E-P1 Kamera immer noch hinter ihren „Verwandten“ aus Osaka. Wenn die Kamera mit Panasonicovi's 14-45 mm-Objektiven ausgestattet ist, die mit dem G1-Modell kommen, ist die E-P1 um fast zwei Zehntel einer Sekunde schneller.
Die Akkudauer ist enttäuschend.

In unseren Tests konnte die Akkudauer nur für 200 Fotos ausreichen, was wesentlich geringer ist, als 300, die auf der Verpackung angegeben sind.

Bildqualität

Hier haben wir keine Überraschungen von dem E-P1-Modell erwartet: Sein Sensor, der dem bei den G1 und E-620 Modellen ähnelt, ist bestens bekannt. Die mäβige Glättung auf 800 ISO ist nicht überraschend und sie ist etwas  auffäliger auf 1600 ISO (und noch recht gut für 20x30 Abzüge), während es auf 3200 ISO zu einem starken Rückgang in der Qualität kommt. Oberhalb dieses Wertes ist es wichtig, das Bild zu speichern, unabhängig von der Qualität ...


Das einzige Unbekannte ist die Stabilisierungsqualität, da die E-P1 das System des beweglichen Sensoren benutzt, trotz der Tatsache, dass er sehr dünn ist. Eine kleine Enttäuschung: Unsere Barbie-Puppe aus dem Test wird scharf  bei 1 / 25 Sekunden, intermittierend scharf bei 1 / 13 Sekunden. Wir haben erneut die Ergebnisse mit Panasonic's 14-45 mm-Objektiven verglichen. Sogar wenn sie auf der E-P1 montiert sind, bietet sie gleiche Ergebnisse wie das G1 Modell beim Testen in der Kälte: akzeptable Schärfe bei 1 / 5 Sekunden und perfekte Schärfe bei 1 / 10 Sekunde.
Ein weiterer Hinweis: Die Qualität des Objektivs. Unsere E-P1, die wir getestet haben, haben wir mit zwei Linsen-Verpackungen erhalten, den 14-42 mm Zoom-Objektiven und den relativ hellen (f/2.8) festgesetzten 17 mm-Objektiven. Die Ersten haben relativ banale Ergebnisse geliefert (gute Präzision ohne Akzente). Die Objektive „gehen“ zurück in den Zylinder, wenn si nicht benutzt werden, was die Kamera 1 cm dünner aussehen lässt.

Die 17 mm-Objektive sind sehr enttäuschend: Die Fotos sind in einem vollständig geöffnetem Bereich nicht scharf genug, auch in der Mitte nicht, und an den Rändern ist ein Mangel bei f/5.6 bemerkbar. Es ist schade, dass das Konzept der E-P1 auf der Grundlage dieser Objektive basiert ist...

Wir haben große Sachen von dieser Kamera in Verbindung mit dem Video erwartet, was ihn als einen idealen Zusatz  für die Reporter machen würde. Er nimmt bei einer 720p-Auflösung 30 Bilder pro Sekunde auf. Leider hat die E-P1 auch hier nicht die Erwartungen erfüllt: Der kontinuierliche Autofokus beim Video ist falsch, manchmal setzt er sich für ein paar Sekunden an das eine oder andere bewegte Objekt fest, um einen besseren Kontrast zu finden. Dies ist zwar logisch, aber bei dem E-P1-Modell ist dies sehr empfindlich, weil es erst gestoppt wird, wenn der Kontrast vollständig geschmolzen ist. Panasonic GH1 macht das auf eine viel subtilere Art und Weise und erkennt schneller den Kontrast-Verlust.


Der Zuiko M 14-42 Autofokus-Motor ist laut und manchmal wirkt er sich auf den Video-Ton aus ... Für diejenigen, die wirklich ein besseres Video haben wollen, wäre das GH1 Modell von Panasonic eine bessere Wahl... oder sogar TZ7!
Pluspunkte

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sehr schöner Retro-Look

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kompakt

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effiziente Navigationstaste

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schönes Design und Verarbeitung

Minuspunkte

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Bildschirm- Auflösung

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kein optischer Sucher / der optionale Sucher ist nicht präzise genug

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unlogische Menüs

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keine effiziente Stabilisierung

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Unzureichende Akkudauer

Die E-P1 verkörpert wahrscheinlich die schönste kompakte Kamera, die wir bisher gesehen haben. Leider gibt es sehr viele technische Mängel, die noch leicht zu bemerken sind, da das GH1 Modell von Panasonic viel mehr bietet, mit fast gleichen Komponenten.

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