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Leica stellt das X1 Modell vor, eine 'preiswertere' Kompaktkamera mit

Franck Mée
September 13, 2009 23:35
Mit Leica haben wir uns schon an die Luxus-Kameras gewöhnt, die eigentlich nicht für die gewöhnlichen Sterblichen „gedacht sind“. Aus diesem Grund ist es interessant zu sehen, dass Oskar Barnacksov der berühmten Marke eine preiswerte Kamera vorstellt, die in Europa für ca. 1.500 Euro erhältlich ist, mit Preisen, die für Großbritannien im Dezember veröffentlicht werden. Die Leica X1 wird zu den Modellen wie Sigma DP1 und SP2 beitreten, und zwar als eine der wenigen Kompaktkameras mit einem großen Sensor.

Auf den ersten Blick ist es offensichtlich, dass dieses neue X1 Modell eigentlich Leica ist. Mit dem Style erinnert die Kamera an die "RANGEFINDER" Kameras dieser Marke, wie die in der M-Serie: Flach und mit Stil. Aber es ist schade, dass das rote Logo nicht mehr vorhanden ist, während die M8.2 eine dezente schwarze Version hatte.

Die Leica X1 ist offensichtlich mehr für die erfahrenen Fotografen gedacht, mit den üblichen Bedienelementen, einem großen CMOS- Bildsensor, wie bei der SLR - 16 x 24 mm für 12 Megapixel - und den Objektiven mit einer  festen Bbrennweite, die denen von 36 mm mit 24 x 36 entsprechen, und mit einem Durchmesser des Objektivs von f/2.8. Wir könnten Druck im Bezug auf die Wahl dieser Hybrid-Objektive ausüben, die nicht zu weit-divergierend sind, aber es geht um einen direkten Nachfolger der frühen 'RANDEFINDER' von Leica, die ein Standardobjektiv von ungefähr 35 mm hatten.


Ein Blick von oben: Sehr altmodische Bedienelemente für die Geschwindigkeit und das Durchmesser der Linse

Zumindest ist die Konkurrenz begrenzt: Nur die Sigma DP1 (28 mm weit-divergierendes Objektiv) und die DP2 (41 mm) haben so große Sensoren an den Kompaktkameras. Ricoh GR Digital III, die wir in diesem Augenblick getestet haben (28 mm weit-divergierendes Objektiv, f/1.9) ist eine kleinere Alternative mit festen Objektiven, aber auch mit einem kleineren Sensor.

In gewissem Sinne könnte das X1 Modell auch mit den Kameras konkurrieren, die ein Micro Four-Third Standard benutzen, wie z. B. die Modelle Olympus E-P1 und  Panasonic GF1. Aber das Konzept, dass Beide bieten ist ganz anders. Die Objektive sind bei dem X1 Modell festgelegt, aber die Kamera ist deutlich kleiner: Sie ist nicht nur einen Zentimeter schmaler, sondern sie hat auch die gleiche Dichte der Objektive, die auch diese anderen Kameras haben, aber ohne sie. Unabhängig davon ist es Leica gelungen auch einen Flash-Speicher in diese kleine Kamera mit einem größeren Sensor miteinzubeziehen, im Gegensatz zu Olympus. Das GF1 Modell bietet auf der anderen Seite viele leistungsstarke Automatikfunktionen, während das X1 Modell, so wie es aussieht, für die handliche Verwendung bestimmt ist.

Schlechte Nachricht ist, dass der Bildschirm von ca. 7 cm eine Auflösung von nur 230 000 Pixel hat, was für so eine teuere Kamera ziemlich geizig ist. Der Mindestabstand im Durchmesser beträgt 30 mm (Makro-Option!), mit einer Akkulaufzeit von mehr als 260 Fotos. Allerdings kommt es trotzdem mit einer Kopie von Adobe Lightroom, einer großartigen Software für die Arbeit mit Fotos in Windows und Mac OS X.

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