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Motorola Milestone
Eigenschaften
Kamera-Sensor 5 MP
Gewicht 165 grammes
Dimensionen (mm) 60 x 115.80 x 13.70 mm
Gesprächszeit 7 Std
Dauer im Standby 450 Std
Alle Eigenschaften einblenden
Interner Speicher 512 MB
Speicherkarte MicroSD 8 GB 8 GB
SAR-Ebene 0.64 W/kg
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Florence Legrand
Aktualisiert: Januar 12, 2010 - Datum des Tests: Januar 07, 2010
Das Milestone als Telefon

Das Milestone unterstützt alle denkbaren Funktionen: 3G+, WiFi und Bluetooth. Es hat tollen Empfang und Anrufe geschehen problemlos. Die Stimme des Gesprächspartners kommt laut und klar durch und genauso die Ihre. Vielleicht wollen die die Lautstärke etwas verringern, ansonsten müssen Sie den Hörer ein bisschen vom Ohr weghalten. E-mail funktioniert relativ gut. Ein kleines Symbol zeigt Ihnen ungelesene Nachrichten an. Um diese aufzurufen, müssen Sie nur das Benachrichtigungsfenster öffnen. Ein sehr nützliches Fenster an der Oberseite des Startbereichs, das alle möglichen Informationen anzeigt. Die 2.0 Version von Android unterstützt nun die Funktionen Exchange und Push Mail. Wie mit einem Gmail-Account üblich, ist das Suchen von Kontakten und Nachrichten einfach, außerdem einfach ist der Zugriff auf das Adressbuch und den Kalender.
Dies ist das zweite Smartphone mit Android, das Motorala auf den Markt bringt. Ein Gerät der Spitzenklasse- und auch das erste, das mit der Version 2.0 des Google-Betriebssystems ausgestattet ist. Multitouch-Display mit hoher Auflösung, die ausschiebbare Tastatur, ein 5 Mpixel-Sensor und ein leistungsfähiger Webbrowser: Alles, was man von einem intelligenten Handy heutzutage erwartet. Soweit die Theorie. Was bringt die Praxis?



Das Motorola Milestone, Samsung Spica und das iPhone 3GS

Doppelerfolg: Ein Bildschirm und zwei Tastaturen

Das Milestone kommt in einem Vintage-Look, ob man's nun mag oder nicht. Seine schwarze Verkleidung ist ziemlich kantig und mit kupferfarbener Verzierung. Ein bisschen kitschig, aber verleiht dem ganzen eher einen ernsten oder eleganten Touch, wie man es sehen mag.


Von der Rückseite sehen sie gleich aus.

Trotz seiner ausschiebaren Tastatur, ist das Milestone eher schlank. Schlanker als das Dext, zum Beispiel, auch wenn es seine 165g auf der Waage und auch in der Hosentasche kaum verstecken kann. Sein Gewicht ändert nichts an der guten Verarbeitung: Kein Spielraum zwischen der Tastatur und dem Bildschirm. Andererseits waren wir beim ersten Öffnen erstaunt, dass die Tastatur nicht so einfach ausfährt, wie wir dachten. Außerdem konnten wir ein leichtes Reiben feststellen. Nicht wirklich störend. Und nach mehrerem Öffnen und Schließen gibt sich das Problem auch. Dieses Gefühl der Robustheit finden wir durchgehend in unserem gesamten Test: Die verwendeten Materialien sind vertrauenerweckend.


Sehr schlank für ein Handy mit Schiebetastatur

Der angenehme 3,7 Zoll Bildschirm hat eine schöne 854x480 Pixel Auflösung, das ist nochmal die Hälfte mehr als das iPhone zu bieten. Die Helligkeit ist korrekt, leider aber mit einem glänzenden Bildschirm. Das Ergebnis ist immer noch ein bisschen schlechter als bei einem AMOLED-Bildschirm, wie wir ihn zum Beispiel beim Samsung HD finden.
Auf dem Bildschirm finden wir vier taktile Zonen (Zurück, Menü, Startseite und Suchen), die langsam fehlerhaft reagieren. Physische Tasten, die man genauso diskret hätte gestalten können, hätten diese Fehler vermeiden können. Der Standby-Knopf ist ein bisschen unpraktisch an der Unterseite des Geräts platziert.

Die Schnelligkeit und die Genauheit entsprechen unseren Erwartungen. Die Multitouch-Funktion ( bei Fotos und im Internet) verwendet die gleichen Bewegungen wie beim iPhone und perfekt integriert oder zumindest genauso gut wie bei einem 3GS und in jedem Fall besser HTC HD2.

Die physische Tastatur ermöglicht eine bequeme Eingabe,
das Navigationspad ist weniger bequem.


De rückbeleuchtete Tastatur ist angenehm im Gebrauch. Einmal ausgefahren, wechselt es automatisch in den Landschafts-Modus. Beim Dext waren wir von den gewölbten, rutschigen Tasten enttäuscht. Hier ist die Eingabe sehr angenehm. Die Tasten, in vier Reihen angesiedelt (viel besser im Gegensatz zum N900), haben genug Abstand und haben einen angenehmen Anschlag (auch wenn mancher sie nicht tief genug finden mag), aber das Milestone kommt nicht an den Komfort eines Blackberry heran.



Taktile oder physische Tasten? Beide sind gut, aber wir tendieren zur virtuellen Version.

Das Steuerungstouchpad auf der rechten Seite der Tastatur wäre einfacher zu nutzen, wäre es nicht von einem rutschigen Rahmen umgeben. Klick für Klick können wir uns damit von rechts nach links und von oben nach unten bewegen. Die virtuelle Tastatur- im Landschafts- oder Portraitmodus- zeigt sich leistungsfähig, ist aber ein bisschen weniger präzise als beim iPhone (manchmal wird anstatt des gewünschten Zeichens das ein benachbartes angezeigt). Trotzdem haben wir, außerhalb unseres Tests, viel öfter die virtuelle Tastatur benutzt als die physische.
Der Beschleunigungsmesser war in allen getesteten Applikationen schnell.

Interface und Navigation

Bei der Nutzung schätzen wir die Flüssigkeit des Milestone. Von einem Arbeitsplatz zum anderen (es gibt drei) oder auch ins Hauptmenü gelangt man schnell ohne Verlangsamung oder Haken.



Das Interface des Hauptmenüs. Android in seiner einfachsten Einstellung.


Die Nutzung des Google-Betriebssystems ist natürlich sehr zufriedenstellend. Nur ein Augenblick zum Anmelden des Google-Accounts und man kann auf seine Mails zugreifen oder mit Gtalk chatten. Außerdem kann man Apps auf dem Android Market suchen. Einer der Trümpfe der Android-Handys.
Downloads hingegen funktionieren besser mit WiFi als mit 3G. Wir mussten mehrmals unsere Downloads (die nicht enden wollten) über das Telefonnetz abbrechen.

Wir finden hier keine extra Software wie beim HTC sondern eine Basisversion von Android. Die Nutzung ist angenehm, aber leider ist die Version nicht mit den praktischen vorinstallierten Apps versehen (wie Motoblur auf dem Dext), die das Leben des Nutzers ein bisschen einfacher gestalten.



Mit einer der Apps kann man seine Kurzwahl, für den Zugriff auf andere Applikationen selbst gestalten.

Wenn Sie die Taste „Home“ gedrückt halten, können Sie auf die Multitasking-Funktion zugreifen. Außerdem können Sie eine Applikation mit Namen „Task-Killer“ zum Löschen von Apps herunterladen. Zu viele davon verbrauchen nämlich unnütz Energie. Außerdem mag das Milestone generell schnell reagiert, wird es doch langsamer, wenn mehrere Apps zur gleichen Zeit laufen. Das kann man zum Beispiel sehen, wenn man sich Bilder in der Multimedia-Galerie anschaut: Das Scrollen von einem Foto zum anderen geschieht ein bisschen träge.


Wie im Video gesehen, die Schnelligkeit der Ausführung, hier in der Fotogalerie.

Die Kombination von hochauflösendem Bildschirm und der Schnelligkeit des Geräts machen den Gebrauch des Internet mit Chrome Mobile eine wahre Freude. Das Laden der Seiten (Wir haben mehrere Seiten getestet) geschieht schnell und das Scrollen auf einer Seite flüssig für diese Art von Gerät. Zum Zoomen mit den Fingern führt man einen Doppelklick aus oder bewegt die Finger aufeinander zu.



Wir bedauern nur, dass man nicht einfach mit den Fingern an den Anfang der Seite gelangen kann, so wie es beim iPhone der Fall ist. Hier muss man peu à peu nach oben scrollen, wie lang die Seite auch sein mag.

An das Ende der Seite gelangt man hingegen schnell, während beim iPhone mehrmaliges Scrollen notwendig ist. Manche Seiten, die wir aufgerufen haben, waren auf dem iPhone direkt lesbar, während man mit dem Milestone zoomen musste. Das ist weil das iPhone die Schriftgröße automatisch anpasst und aktualisiert, das Milestone aber nicht. Beide Versionen funktionieren aber am Ende gleich gut. Letztendlich hatten wir auf Flash-Support gehofft, müssen uns aber leider mit Flash-Lite zufrieden geben. Youtube funktioniert mit der dazugehörigen Applikation, aber das Abspielen von Dailymotion-Videos ist unmöglich. Adobe zur Folge wird Flash 10.1 in der ersten Hälfte des Jahres 2010 verfügbar sein...


Das Foto-Interface ist verbesserungswürdig, das Optionsmenü, überdeckt mehr als die Hälfte des Bildes.

Die Ausrichtung von Fotos und Videos variiert. Unschärfen sind nicht selten. Die Fotofunktion ist ziemlich launisch. Man kann das Bild nicht immer da ausrichten, wo man möchte (im Gegensatz zur Konkurrenz), der Auslöser ist langsam und das Speichern ist nicht schneller. Man muss mindestens drei Sekunden zwischen dem Aufnehmen von zwei Bildern warten. Das Ergebnis ist ziemlich detailliert (außer, wenn der LED-Blitz versagt), die Farben sind nicht die originalgetreusten.
Im Vergleich zu einem iPhone mit seinen 3 Mpixeln, bevorzugen wir die Schnelligkeit des Apple-Handys zum Einfangen der Augenblicke unseres Alltags. Minuspunkt für beide Geräte: Das Fehlen des Zooms in der Fotofunktion. Für bessere Fotos bevorzugen wir Nokia. .

Finden Sie das Motorola Milestone in unserem Vergleich.


Im Videomodus punktet das Milestone mit DVD-Qualität mit 720x576 Pixeln bei 25 ips. Das Ergebnis hingegen ist nicht mit vorhandener Verlärmung und Flackern nicht außergewöhnlich. Sie können sich schon vorstellen, dass das Anschauen von Videos auf so einem schönen Bildschirm toll ist. Das Gerät liest die Formate H.264 und MPEG-4. Für das Abspielen von DivX-Dateien, muss man reenkodieren. In Sachen Audio gibt es nichts Neues außer, dass der Audioausgang einen sehr sauberen Klang produziert. Das Interface des Android-Players ist hingegen nicht sehr ansprechend.

Die Maps Navigation ist bisher auf die USA begrenzt. Motorola bietet eine 60-Tage gratis Probeversion seines Motonav-Services. Für das, was wir davon gesehen haben, ist das GPS-Signal schnell empfangen und die Neuberechnung der Route ist auch schnell. Die Sprachsteuerung ist einigermaßen genau. .

Die Batterielaufzeit kann mit der restlichen Leistung des Milestone nicht mithalten, was sehr schade ist. Jeden Abend, muss man daran denken, sein Telefon aufzuladen, besonders wenn Sie regelmäßig WiFi nutzen.

Der größte Konkurrent des Milestone bleibt das HTC Hero. Es ist kompakter, hat ein besser durchdachtes Interface und bessere Basis-Applikationen. Man könnte das Fehlen der physischen Tastatur bemängeln... Aber die des Milestone haben wir kaum gebraucht. Außerdem wird das Hero bald auch Android 2.0 haben.
Pluspunkte

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Verarbeitug/Robustheit/Gute physische und virtuelle Tastatur

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Schnelle Gerät mit schönem schnell antwortendem Interface

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Guer Empfang und gute Klangqualität

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Itegration der Googleprogramme: Search, Gmail, Google Talk, Maps ...

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Standard Audioausgang und Universal-USB-Ladegerät

Minuspunkte

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Akkulaufzeit

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Fotoqualität

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Wird ein bisschen langsamer, wenn viele Applikationen geöffnet sind

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Kein FM-Sender/Nur Flash Lite Unterstützung

Das Milestone ist ein starkes Google-Handy. Schnell und gefügig, ist es für die Internet-Navigation wie gemacht.Trotzdem ist manches noch verbesserungswürdig, z.B. die Batterielaufzeit und die Kamera.

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