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Blackberry Bold 9700
Eigenschaften
Kamera-Sensor 3.2 MP
Gewicht 122 grammes
Dimensionen (mm) 109 x 60 x 14,1 mm
Gesprächszeit 6h
Dauer im Standby 21 jours
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Interner Speicher 256 MB
Speicherkarte Micro SD 2 GB
SAR-Ebene 1 W/kg
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Tristan François
Aktualisiert: Januar 11, 2010 - Datum des Tests: Dezember 10, 2009
Das Bold 9700 als Telefon

Als ein Modell für die Vielkommunikation, darf das Bold in Sachen Telefon nicht schwächeln. Unterhaltungen sind klar für beide Seiten und die Freisprechanlage wird nicht benötigt. Wenn man mit 3G/3G+ verbunden bleibt, hat man nie Netzprobleme und Wi-Fi ist findet man auch in jeder Hotspotzone. Die Kontaktverwaltung ist auch erwähnenswert, sie ist besser den je. Wenn man die Facebook App installiert, kann man die Kontakte mit denen der Facebook-Freunde synchronisieren, sogar mit Fotos. Außerdem funktioniert das Bold auch als Modem.
Gleich im Anschluss an das Curve, ersetzt RIM sein Bold 9000 durch ein neues Bold, das 9700. Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit, versucht der Blackberry-Hersteller erneut, sich von der Masse abzuheben, wenn es um business-orientierte Smartphones geht.

Schnelleres Starten und zwar viel schneller!

Die große Überraschung des 9700 ist ohne Zweifel die Zeit der Inbetriebnahme. Wenn man bei einem der existierenden Blackberrys den Akku herausnimmt sieht man, wie lange das Starten in Wirklichkeit dauert und dass das Ausschalten eher ein Winterschlaf ist. Nicht aber bei diesem Modell: RIM zieht am Nokia vorbei und schlägt die durchschnittlichen 10 Sekunden bei einem Smartphone mit dem Betriebssystem des schwedischen Herstellers Symbian um Längen.

Außerdem bemerken wir, dass das neue Bold (das 9700), viel schöner in der Hand liegt als das alte (das 9000)...


            iPhone 3Gs vs Nokia N900 vs Blackberry Bold 9700

...Man kann auch sehen warum: Die Ränder sind jetzt nicht mehr aus silber-/chromfarbenen Plastik sondern aus geschmeidigem Kautschuk wie wir es schon beim Curve 8520 gesehen haben. So fällt es uns sicher nicht aus der Hand. Wenn wir uns das Telefon genauer ansehen finden wir schnell einige Details wieder, die wir vom alten Curve kennen. Vom Stil her erinnert das 9700 eher an ein dickes 8520 als an ein 9000 der neuen Generation (Da verliert man sich schnell im Nummernsalat.). Schöne Kurven und allgemein eine nette Ergonomie: Das 9700 gewinnt an Griffigkeit, Kompaktheit und kommt im klassischen High-Tech-Design.Schöne Kurven und allgemein eine nette Ergonomie: Das 9700 gewinnt an Griffigkeit, Kompaktheit und kommt im klassischen Hightech-Design. Mehr als luxuriös überzeugt es mit seiner Nüchternheit.

Die physischen Tasten sind klassisch angesiedelt: Kamera und Lautstärkereglung auf der rechten Seite, Schnellzugriffe und Sprachsteuerung auf der linken. Oben, wie beim 9520 (Das Strom 2, erinnern Sie sich?), die Tastensperre in Chromoptik wird durch ein geschmeidiges Plastikband ersetzt, mit dem man auch den Klingelton auf stumm stelllen kann. Wir bedauern das Verschwinden der Multimediatasten des Curve. Hören Geschäftsleute denn keine Musik?


Letzte Lederspuren auf der Rückseite

Blackberry Betriebssystem v5.0 : Fast ein Treffer...!

Auf dem Bold 9700 finden wir die Version5.0 des Blackberry Betriebssystems, eine modifizierte Version, was man in der Software nicht wirklich erkennen kann. Abgesehen von ein paar moderneren Symbolen in den Menüs sind nicht viele Unterschiede zu erkennen. Die Textmenüs sind optisch auch etwas schöner, dafür ist jetzt allerdings weniger Platz für Informationen. Insgesamt reagiert das Gerät sehr schnell uns steht seinen Mitstreitern in nichts nach.

Wir sind ein bisschen enttäuscht über die Platzverschwendung des Startbildschirms. Auf diesem finden wir oben einen transparenten Balken mit der Uhrzeit, der Signalstärke, der Anzahl neuer Nachrichten, usw. und unten eine Reihe von Symbolen aus dem Hauptmenü. Und ansonsten nur Bildschirmhintergrund. Schade, hier hätte locker ein Wetterbericht oder die Aktienkurse hingepasst. Mit der AppWorld wird dies wohl früher oder später möglich sein. Allerdings hat HTC solche Features schon entwickelt und RIM sollte schnell folgen.


Auf dem Startbildschirm keine große Veränderung

Wie immer bei den Blackberrys kann man viele persönliche Einstellungen vornehmen (Werfen Sie nur einen kurzen Blick auf das Menü der Klingelton-Profile und behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass dieses eins der einfachsten Menüs ist.). Wenn man an ein anderes Betriebssystem gewöhnt ist können die ganzen Einstellungen manchmal sogar ein bisschen zu viel werden. Um fatale Fehler zu vermeiden, verfolgen Sie ein Grundprinzip: Die Einstellungen, die Sie nicht verstehen, brauchen Sie höchstwahrscheinlich nicht. So ist es weniger riskant.

Der Bildschirm mit 480 x 360 Pixeln löst Glücksgefühle aus !

RIM hatte sich in Sachen Bildschirm schon mit seinen früheren Modellen beweisen können, besonders mit dem erste Bold. Dies bestätigt sich nun mit einem Bildschirm, der, ohne größer zu werden, an Auflösung, Helligkeit und Kontrast gewinnt. Jetzt fehlt nur noch ein matter Bildschirm, wie wir ihn bei den neuen Notebooks finden und wir hätten alles, was wir wollten.

Eine kleinere Tastatur, die den Nagel auf den Kopf trifft

Die größte Sorge für Vielmailer ist sicherlich die Tastatur. Das 9700 ist schlanker und somit auch der Platz für die Tasten kleiner. Glücklicherweise sind diese allerdings in perfekten Abständen angesiedelt, sodass es ein erfahrener Blackberry-Nutzer sich nach nur ein paar Minuten an das neue Keyboard gewöhnt haben wird und auch andere werden nicht viele länger brauchen. Das Trackpad, das die Fans vom Blackberry Steuerkügelchen abgeschreckt haben könnte, ist in Wirklichkeit ein großer Erfolg. Man kann den Cursor ganz einfach bewegen und es die Probleme des Kügelchens (Verschmutzung, Abrutschen, usw.) existieren nicht mehr.


Der Browser ist eine der größten Neuheiten des neuen Betriebssystems. Während das Interface gleich bleibt, ist das Ergebnis viel besser. Vorher konnten man auf der Seite von DigitalVersus, die Menüpunkte oben nicht sehen. Stattdessen bekam man hässliche, blaue Links auf der ganzen Seite verteilt. Dieses Problem verschwindet mit dem 9700. Leider wird Flash nicht unterstützt. Wir hoffen, dass wir in der AppWorld bald eine Version von Opera oder Firefox finden können.

Multimedia auf dem Vormarsch


Das Bold 9700 orientiert sich in Sachen Multimedia am Storm und am Curve und kommt mit Neuheiten im Mediaplayer und der Fotogalerie. Zahlreiche Formate werden unterstützt (AAC, MP3, WMA, Xvid, H.263, H.264, WMV, ...) und der Lautsprecherausgang zeigt gute Leistung. Über denn Bildschirm haben wir ja schon gesprochen . Wir hätten noch auf eine bessere Qualität der Kamera gehofft, auch wenn das wahrscheinlich nicht die Priorität der Zielgruppe des Bold ist.

Vergleichen Sie das Blackberry Bold 9700 mit Kameras in unserem Vergleich.


Nicht zu vergessen ist die Navigationsfunktion, mit der man immer seinen Standpunkt herausfinden kann. Allerding ist dies immernoch keine vollständige. Das GPS funktioniert übrigens am besten, wenn man GSM und 3G koppelt.

Zum Schluss das Bürotechnische. Neben der wie immer beeindruckenden Verwaltung der Kontakte gibt es einen umfangreichen Kalender und fast alles ist MS Office kompatibel. Allerdings wird OpenOffice immernoch nicht unterstützt, obwohl das mittlerweile zu den Standardprogrammen gehört. Außerdem ist die Emailverwaltung exzellent, ob bei einem Firmen-Email-Programm oder einem POP/IMAP-Account. Alles funktioniert immerzu einwandfrei, auch wenn man Tonnen von Emails empfängt.

Was will man also mehr? Das zum Beispiel: RIM hat die Akkulaufzeit verdoppelt, sodass das Gerät auch mit PushMail und Wi-Fi nicht weniger als 16 Stunden hält.
Pluspunkte

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Relativ kompakt

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Gute Tastatur, trotz weniger Platz

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Sehr komfortabler, heller Bildschirm

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Sehr gute Emailverwaltung

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Beeindruckende Akkulaufzeit auch mit Push Mail und Wi-Fi aktiv

Minuspunkte

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Navigator weit hinter Chrome oder Opera

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Keine Multimedia-Abkürzungen

Ohne eine große Revolution erneuert RIM sein Bold mit der Version 9700. Wir finden trotzdem einige schöne Updates bei diesem ultraprofessionellen Smartphone, die von den Modellen für den Massenmarkt des Herstellers übernommen wurden. Das Ergebnis: RIM bleibt die Empfehlung unter den Business-Smartphones und stellt seine Konkurrenten vor eine neue Herausforderung.
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