Sony Reader Touch PRS-600

| Eigenschaften | |||
| Dimensionen | 120 x 180 x 100 mm | ||
| Gewicht | 286 g | ||
| Diagonalgröße des Bildschirms | 6 Zoll | ||
| Interner/Externer Speicher | 512 MB / 16 | ||
| Autonimie | 6000 aufgerufene Seiten | ||
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| Verbindungsmöglichkeit | Konnektivität USB |
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Florence Legrand
Aktualisiert: Oktober 02, 2009 - Datum des Tests: September 24, 2009
Aktualisiert: Oktober 02, 2009 - Datum des Tests: September 24, 2009

Geeignet für Kinder
„Mutti, was ist das für ein Computer?“ „Das ist ein besonderes Buch, womit man viele Bücher auf einmal mit sich tragen kann." Kinder sind von Natur aus sehr neugierig und immer für neue Erfahrungen bereit.
Das PRS-600 Modell hat auf diese Art und Weise den Weg zu diesem achtjährigen Mädchen gefunden. Sie hat bereits begonnen, die Seitenränder zu markieren, um so die Stellen in ihren Büchern zu markieren. Bis jetzt hat sie nur aus papierähnlichen Büchern gelesen - vor allem aus Büchern, die viele bunte Bilder beinhalten, die für ihr Alter geeignet sind. Entweder war für sie der Sony Reader ein interessantes neues Spielzeug oder bei ihr wurde ein richtiges Interesse geweckt, denn das Mädchen hat den Reader 600 nicht aus der Hand gelassen.
Als ich gefragt habe, "Was gefällt dir an dem Sony Reader?", bekam ich viele Antworten, wobei einige mehr Sinn hatten als die anderen. Das Gerät ist fest, kann nicht „zerfetzt“ werden, es ist einfach zu lesen, man kann die Schriftgröße ändern, es ist einfach zu bedienen, ähnelt einem Computer, man kann an diesem Computer zeichnen, es ist nicht schwer ...
Obwohl es heute viele nutzlose Produkte gibt, ist es möglich, dass die eBook-Reader in der Zukunft gerade durch diese jüngeren Leser überleben werden.

PRS-600 neben einem Standardbuch
Einer der Kritikpunkte der letzten Version der Reader war auf die Anzahl der unterschiedlichen Tasten bezogen - von denen einige nutzlos waren - weswegen der Zugang zu bestimmten Funktionen erschwert war. Dieses Modell verfügt aber nur über ein Minimum, wodurch eine schnellere und bessere Bedienung ermöglicht wird. Das Ergebnis ist ein neues, „sauberes“ Aussehen, dass die größten Skeptiker überraschen wird.
Wenn wir einen Blick auf das Aussehen dieses Modells werfen, können wir feststellen, dass das neue Modell, im Gegensatz zum Vorgänger, einen Fortschritt bedeutet: Alle Details sind schön vollendet worden und das Gerät verleiht den Eindruk von Robustheit. Doch, wir würden gerne ein gebürstetes Metall sehen wollen, als den schwarzen Kunststoff. Darüber hinaus ist das weiche Leder durch das „Slip-Gehäuse“, dass weniger attraktiv ist, ersetzt worden.
Wie bei den Vorgängermodellen, so ist auch hier keine Lampe im Lieferumpfang enthalten, aber sie ist separat erhältlich. Wenn wir uns den Preis ansehen, den Sony für den kleinen eBook-Reader bestimmt hat, sind wir der Meinung, dass eine kleine Lampe mit im Lieferumpfang hätte sein sollen.

Reader Touch hat durch das „Slip-Gehäuse“ das Leder des Vorgängers ersetzt
Der erste eBook-Reader hat uns mit seiner Einfachheit beeindrucken können, aber die neue Version mit dem Touchscreen Display ist viel besser. Das Interface ist sehr intuitiv und es funktioniert sehr gut. Auf dem neuen Modell reagiert es noch schneller und das Blättern, das beim vorherigem Modell einen kurzen „schwarze Seite“-Moment verursacht hatte, bis der Reader die neue Seite auf dem Display auflöst, stellt kein Problem mehr dar. Das Umblättern der Seiten auf dem Bildschirm dauert ebenso lange wie das Blättern der Seiten auf einem physischen Buch.

Die großen Icons erleichtern die Bedienung des Bildschirms
Durch den 6-Zoll-Touchscreen können Sie die Bücher mit Ihren Fingern blättern, aber Sie können auch die zwei Tasten unterhalb des Bildschirms benutzen. Wenn man die Tasten benutzt, so werden die Seiten viel schneller geblättert. Ein Doppelklick kennzeichnet die Seite. Da der Bildschirm matt ist und daher weniger anfällig ist - wenn auch nicht völlig immun – gegen Reflexionen, muss man keine Sorgen haben, dass der Bildschirm mit Fingerabdrücken bedeckt bleibt, woduch das Lsen erschwert wäre.
Eine bessere Helligkeit und einen besseren Kontrast würden wir mehr bevorzugen, wie z.B. der bei dem PRS-505-Modell, wo die weißen Seiten wirklich weiß sind, im Gegensatz zu den grauen Seiten, bei dem PRS-600 Modell. Der Unterschied liegt wahrscheinlich in den Schichten des Touchscreens. Doch, der Text ist weiterhin sehr gut lesbar und die Schriftgröße kann von S bis XXL geändert werden, je nach Bedarf.

Das Problem dieses Touchscreens ist der niedrige Kontrast
Ein neues Feature ist, dass man auf dem Bildschirm Notizen hinterlassen kann. Sie können mit dem Stift einen ganzen Absatz unterstreichen, einen Satz markieren oder eine Seite mit Ihrem eigenen Kommentar verzeichnen oder Sie tippen einfach auf der virtuellen QWERTY-Tastatur. Sie können sich Ideen für den Text, den Sie lesen, notieren oder einfach allgemeine Notizen schreiben. Man hat die Touch-Technologie mit Spannung erwartet und wir sind mit dem, was wir bekommen haben, sehr zufrieden.

Verschiedene Bildformate werden unterstützt
Das Reader 600 Modell kann PDF-Dokumente anzeigen. Sie werden korrekt dargestellt und man kann sogar einzelne Textteile vergröβern, was ein praktisches Detail ist. Schade, dass kein Beschleunigungsmesser vorhanden ist, denn, wenn man die Orientierung anpassen will, um das Dokument im Querformat zu lesen, muss man das Menü benutzen.
Das ePub Format, wo bereits mehrere E-Buchtitel veröffentlicht sind, kann angezeigt werden. Andere Formate, die unterstützt werden, sind: Book, Word, RTF, MP3, AAC, JPEG, GIF, PNG und BMP.

Das Schlechte ist...
Wir müssen das Fehlen der Wireless-Konnektivität erwähnen, was bei dieser Produktkategorie sehr auffallend ist, und die kleine Anzahl der Titel, die zur Verfügung stehen. Die Verlagshäuser brauchen viel Zeit, um ihre „normalen“ Ausgaben in digitale zu „verwandeln“ und obwohl die Hardware verbessert wird, ist die Menge der verfügbaren Inhalte relativ gering, im Vergleich zu den herkömmlichen Bücher.
Diese Tatsache verhindert die Verbreitung der eBook-Reader. Während Sie auf die neuen Versionen warten, können Sie die vielen Texte unterschiedlicher Inhalte, die zu Verfügung stehen, genieβen, darunter auch viele Klassiker.
Das, was die Verbreitung dieser Produkte stoppt, ist, was wir bereits früher erwähnt haben, der hohe Preis der neuen E-Book Reader. Der Kauf einer elektronischen Ausgaben ist gleich wie der Kauf einer papierähnlichen Ausgabe. Doch die elektronische Ausgabe kann man nicht ausleihen oder weiterverkaufen.
Pluspunkte
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der Vorteil eines Touchscreens: Anmerkungen und Notizen
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ein problemloses Ablesen
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Formate: PDF, ePud, Word, Book ...
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Akkulaufzeit und der Speicher
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einfach zu bedienen
Minuspunkte
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keine Wireless-Konnektivität
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nur wenige neue Titel, die zur Verfügung stehen
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teuer
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ein niedriger Kontrast, im Gegensatz zu dem PRS-505 Modell
-
kein Beschleunigungsmesser

Obwohl dieser neue Reader keinen revolutionären Fortschritt bedeutet, müssen wir zugeben, dass das neue Touchscreen viele neue Möglichkeiten bietet, die zuvor für papierähnliche Ausgaben vorbehalten waren, wie zum Beispiel die Notizen. Das Reader PRS-600 Modell ist ein gut erdachter eBook-Reader, der uns beeindruckt konnte.
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