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JVC GZ-X900
Eigenschaften
Format AVCHD (Mpeg-4)
Sensor CMOS 1/2,33 pouce
Zoom 5 x
Brennweite in 24 x 36 38,3 - 191,5 mm
Bildstabilisierung optisch
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Dimensions 37 x 66 x 124 mm
Gewicht 298 g
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Edouard Maire
Aktualisiert: September 08, 2009 - Datum des Tests: September 01, 2009
Das Mikrofon auf dem Bildschirm
Das Mikrofon liegt bei den meisten Camcordern auf der Vorderseite der Kamera, so dass der Klang der gefilmten Szene aufgenommen wird, während er vom Benutzer getrennt ist. Seltsamerweise liegt das Mikrophon bei dieser JVC-Kamera auf der Oberseite des LCD-Bildschirms. Es handelt sich sicherlich um eine originelle Idee, aber haben die JVC-Ingenieure nicht verstanden, dass das Display ein Teil der Kamera ist, das am häufigsten verwendet wird und ist somit für die Entstehung des Rauchens geeignet? Aufgrund der Tatsache, dass Sie oft die Einstellungen über den Bildschirm ändern müssen, nimmt das Mikrofon den Klang der Finger auf, statt der Szene, die gefilmt wird. Das ist wirklich schade, vor allem weil das X900 Modell keinen Eingang für ein externes Mikrofon hat.
Der JVC GZ-X900 Camcorder ist ein hochklassiges Modell, das in der Full HD-Auflösung Aufnahmen macht und verfügt über einen 9 Megapixel Foto-Modus. Ist es dem Hersteller gelungen ein "all in one" Gerät  zu erschaffen?

Handhabung


Das X900 Modell ist ein sehr attraktiver Camcorder. Sein gerader Rahmen , dass in eine Hosenrasche sehr leicht passt und die ausgezeichnete Verarbeitung, verleihen den Eindruck eines hochwertigen Produkts. Das Fehlen des Griffes oder des Gurtes überrascht uns, aber es gibt keinen Grund zur Sorge: Das X900 Modell ist speziell für die Hand entworfen, und ein Band für das Handgelenk ist auch vorhanden, für den Fall das Ihnen der Camcorder droht aus der Hand zu rutschen.

Im Moment, wenn Sie den Bildschirm öffnen und den „Kamera“ Modus auf dem mobilen Rad an der Rückseite wählen, wird sich der Camcorder aktivieren und bereit für die Aufnahme sein. Mit der PLAY / REC-Taste an der Seite können Sie in den Wiedergabe-Modus wechseln, um Ihre Bilder anzusehen.

Der optische Sucher ist nicht vorhanden und alles wird durch das Display erledigt, das teilweise die berührungsempfindlichen Kontrollen verwendet. Sie können Ihren Finger nach oben und nach unten durch den sensorischen Streifen entlang einer Seite des Bildschirms bewegen, um durch die Menüs zu blättern, aber das, was Sie wählen, müssen Sie trotzdem mit der konventionellen OK Taste bestätigen. Die Kontrollen können manchmal  skurril sein und manchmal müssen Sie mehrmals drücken, so dass das Gewählte angenommen wird. Dies ist der größte Nachteil des  X900 Modells, was sich auf die Benutzerfreundlichkeit bezieht.

Das Display regiert nicht immer auf die erste Berührung, aber die Menüs sind sehr einfach

Das X900 Modell verfügt, trotz des relativ hohen Preises, über keinen internen Speicher: Aufnahmen können nur auf der SD- oder SDHC-Karte gemacht werden, die separat gekauft werden müssen. Die Karte befindet sich auf der Rückseite und die Stelle wo die Karte gesteckt wird, ist durch eine Klappe geschützt. Man muss aufmerksam sein, da das X900 Modell nicht alle Speicherkarten verwenden kann: Man braucht mindestens Class 4 Speicherkarten, die das Video schnell genug speichern kann.

 Während die Batterie im Rahmen „hervorgehoben“ ist, ist die SD-Karte  durch eine Klappe geschützt

Der Akku (BN-VF908U) ermöglicht Ihnen den Camcorder 1 Stunde und 15 Minuten nach dem Aufladen, dass 1 Stunde und 50 Minuten dauert, zu benutzen. Das Ladegerät ist ein einzigartiges Stück der Ausstattung, das einen Adapter und einen Kabel enthält, und ist portabel. Das Gerät kann Aufgeladen werden, ist so gebaut worden, dass es mit dem Computer oder dem  TV bleiben kann und ist bereit für den Anschluss des Camcorders über USB, HDMI, Composite- oder Component-Video-Ausgänge.

Bildqualität 

Das X900 Modell macht Aufnahmen in der Full HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel), indem es das AVCHD-Format benutzt. Der Detailierungsgrad ist durch die hohe Bitrate von 24 Mbit beholfen, die die Konkurrenz bei weitem übertrifft. Draußen sind die Farben hell und lebendig, was sehr oft den Eindruck der Attraktivität verleiht. Dies ist ein üblicher Marketingversuch der Hersteller, die wissen, dass die meisten Kunden lieber Farben bevorzugen, die für das Auge attraktiver sind. Viel weniger eindrucksvoll sind sie bei schlechter Helligkeit, wobei das Rauschen sehr schnell auftaucht.

Das X900 Modell verfügt über einen 38,3 mm Objektiv, was 24 x26 entspricht, was ein ziemlich weites Feld bietet im Vergleich zu den meisten Camcordern, die selten unter 40 mm sind. Auf der anderen Seite ist der optische Zoom nur 5fach, während die Panasonic HDC-SD200 (12x Zoom) und Canon HF20 (15x Zoom) im Handel zum etwa gleichen Preis erhältlich sind.

Das Bild hat draußen sehr viele Details und leuchtende Farben. Allerdings ist die Empfindlichkeit eher durchschnittlich bei schlechter Helligkeitt.

Die optische Bildstabilisierung verdient ein paar besondere Worte. Zum ersten Mal kann Sie der Benutzer mit bloßem Auge sehen. Alles, was Sie tun müssen, ist den Camcorder zu schütteln und schon können Sie sehen, wie sich zwei Linsen bewegen, um das Schütteln auszugleichen (siehe Video). Wir waren von der Positionierung des Stabilisierungssystems sehr überrascht, und zwar ist es vor dem Objektiv positioniert, statt von der hinteren Seite, aber es funktioniert sehr gut. Das Video ist ausgewogen, ohne Veränderungen auch bei langen Brennweiten. 


Sie können 1 Stunde und 20 Minuten auf die 16 GB Speicherkarte in den UXP-Modus (21 Mbps) Aufnahmen machen, d.h. ca. 20 Minuten für 4 GB. Vier verschiedene Bitrate stehen zur Verfügung - 24, 17, 12 und 5 Mbit / s, um die größtmögliche Menge des Videos an der Speicherkarte zu ermöglichen, mit der Verringerung der Qualität.

Foto-Modus

Jahrelang haben die Hersteller den Foto-Modus ihrer Camcorder gelobt und behaupteten, dass sie Sensoren haben mit einer bestimmten Anzahl von Megapixeln, was die Kunden auf die Gedanken brachte, dass der Camcorder einfach jede Digitalkamera ersetzen könnte. Das war nie ein besonders überzeugendes Argument, besonders in jüngster Zeit nicht, weil bei den Digitalkameras immer mehr der Video-Modus verbessert wird, insbesondere in der HD Auflösung. Aber das hat JVC nicht daran gehindert, die HD-Objektive von Konica Minolta zu benutzen, die Bilder mit 9 Megapixel (3456 x 2592) bieten. Das Ergebnis sind Bilder mit vielen Details, die auf einem Druck des 13 x 18 cm Papiers ganz ordentlich aussehen. Die Auflösung von 9 Megapixeln ist nur im Foto-Modus zugänglich. Das X900 Modell kann während der Aufnahme auch friedliche Aufnahmen machen, aber die Auflösung ist auf 5 Megapixel (3074 x 2304) begrenzt, da einige Teile des Foto-Sensors verwendet wurden, um ein Full-HD-Bild zu bieten. In beiden Fällen leiden die Bilder von einer Magenta-Beimischung mit einigen zu hervorgehobenen Teilen.

Seien wir ehrlich: Die Ergebnisse sind keine Überraschung und keine Enttäuschung, wenn man bedenkt, dass die meisten Camcorder immer Probleme mit der getreuen Farbwiedergabe hatten. Den Foto-Modus soll man als etwas verstehen, was in Notfällen verwendet wird, wenn Sie die richtige Kamera vergessen ... auch wenn der Camcorder oft vergessen wird.
Pluspunkte

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leistungsstarke optische Stabilisierung

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ein stilvolles Design

Minuspunkte

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schlechter optischer Zoom

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Preis

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Mikrofon an einer ungewöhnlichen Stelle

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ein „launischer“ Touchscreen

Das GZ-X900 Modell ist zu teuer. Es ist schwer, mit dem Panasonic HDC-SD200 Modell, das einen besseren Zoom hat oder mit dem Canon HF200 Modell zu konkurrieren
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