FranceBelgiqueUnited KingdomUSADeutschlandEspañaItalia
Produktübersicht: 40 bis 49 Zoll Fernseher >
Sony Bravia KDL-46W5500
Displaygröße 101 inches (256 cm)
Auflösung 1920 x 1080 pixels
HD-Kompatibilität (1080i/720p) Ja
HD-Ready tauglich Ja
Helligkeit NC
Alle Eigenschaften einblenden
Kontrastrate 100 000:1
Blickwinkel H/V 178 ° / 178 °
Reaktionszeit NC
Soundebene 2 x 10 Watt RMS
Verbindungen VGA/HDMI (x4)/Péritel (x2)/YUV/Komposite
Dimensionen (LxHxB) 1123 x 772 x 33 mm
Gewicht 27.50 Kg
Eigenschaften ausblenden
Vincent Lheur
Aktualisiert: April 09, 2009 - Datum des Tests: März 30, 2009
Unsere Einstellungen
Schwärze: 0.07 cd/m²
ANSI-Kontrast: 2753:1
Gamma-Durchschnitt: 2.36
DeltaE auf dem PC: 3.4
Energieverbraucht (getestetes Modell): 128 W

Diese Maßeinheiten halten wir für die Besten, bei einer Filmwiedergabe. Der Kinomodus, ist der meist verwendete. Zur Erinnerung, die Einstellungen sollten wie folgt eingestellt sein, Schwärze bei Null, Kotrast sollte höher sein als 1500:1, die DeltaE sollte unter 4 bleiben (im idealfall 3) und die Gammakurve sollten Sie so nah wie möglich an 2,22 sein. Setzen Sie die Weiße auf 180 cd / m², wann immer dies Möglich sein sollte.
Die Herausgabe und die Untersuchungen der W-Serie von Sony waren ein echtes Event. Der W3000 war einer der ersten Full-HD-Fernseher, der einen kompatiblen TNT-Tuner hat und somit die Langlebigkeit garantiert ist. Bei dem W4000 ist die Tiefe des Schwarz besser und dem W4500 wurde ein 100 Hz Motionflow, für flüssige Bewegungen, hinzugefügt.

Spezifikationen: Die W-Serie hat immer mehr Eigenschaften

Was sind nun die Erweiterungen an dem W-5500? Erstens, die Verbindungsmöglichkeit per DLAN-Netz, ist nun nicht nur für Bilder und Musik sondern auch bei Videos zu gebrauchen. Des Weiteren ist das Benutzerhandbuch im Fernseher integriert.

     Inhalt: Fernbedienung und TV-Einstellungen

Dies ist sehr praktisch. Sie verlieren keine Zeit bei der suche nach dem verdammten Handbuch, sondern können dieses direkt auf dem Bildschirm abrufen. Die letzte wichtige Erneuerung ist das Applicast. Die ist Sonys Antwort auf Samsungs Infolive. An das Netz angeschlossen, zeigt das Applicast verschiedene Fenster mit RSS-Feed-Inhalten, die der Nutzer selbst wählen kann. Somit werden nicht länger die Informationen die der Hersteller uns lesen lassen will angezeigt, sondern Informationen die uns selbst interessieren.

              RSS Feed

All das funktioniert natürlich durch das PS3 XrossMediaBar Menüsystem. Es ist Praktisch, schön an zu schauen, intuitiv und schnell. Die meisten Einstellungen sind bei Fernsehern von Sony bereits bekannt, doch es gibt einige Extras. Die Bildeinstellungsmöglichkeiten bleiben umfangreich, mit einer Zugabe einer genauen Farbtemperatureinstellung auf allen Ebenen. Man muss schon ein echter Liebhaber sein und das Gerät gut anpassen, um mit dieser Art von Einstellungen klarzukommen, vor allem da die Voreinstellungen nicht schlecht sind (siehe untere Abbildung).

Einstellungen

Was die Verbindungsfähigkeit anbelangt hat das Gerät zwei Scart-Anschlüsse, einen YUV, zwei HDMI-Anschlüsse und einen VGA-Anschluss auf der Rückseite. Ein Audioanschluss, sowie ein optischer digitaler Audioausgang, sind vorhanden. Das heißt durch den VGA-Anschluss eine Soundwiedergabe möglich ist. Sony entschied sich die HDMI-Anschlüsse auf der linken Seite anzubringen. Sie befinden sich neben den USB-Anschlüssen. Vorhanden sind auch Komposite- und Analogaudioanschlüsse, so wie ein Anschluss für Kopfhörer. Obwohl diese Verbindungsmöglichkeiten für einen schnellen Zugriff gut angebracht sind und sich an der Seite des Gerätes befinden, gibt uns der Ethernetanschluss zu denken. Wenn es einmal eingesteckt ist, wird es in der Regel selten wieder herausgenommen, darum wäre es logischer wenn es sich auf der Rückseite befinden würde.


Dieses Gerät ist in jedem Fall sehr gut ausgestattet, auch wenn vielleicht die Beleuchtung der Fernbedienung und die abnehmbaren Lautsprecher fehlen. Die Beleuchtung der Fernbedienung ist bei der Z4500 und derX4500 wie auch die Lautsprecher die bei allen Fernsehern der Marke Sony befestigt sind.

Bildqualität ist ausgezeichnet doch der Blickwinkel ein wenig beschränkt

Das Standardbild des W5500 ist für die meisten Zuschauer sehr angenehm. Es denaturiert die Filme nicht allzu sehr und ändert nur leicht die Details, so dass der Eindruck eines wirklich netten Bildschirms entsteht. Aber unsere anspruchsvollen Normen verlangen, dass wir diese Effekte zuschneiden, damit die ursprüngliche Bildqualität, von dem was wir sehen erhalten bleibt. Und dies kann ohne allzu große Verschlechterungen der guten künstlichen Werte, der Standardeinstellungen erfolgen. Der Kontrast war, bei den Standardeinstellungen bei 3136:1, mit einem sehr hellen Bild (ein wenig zu hell), nach der Kalibrierung der Helligkeit beilt er bei 2753:1. Die Schwärze variiert von 0,1 cd / m² bis zu 0,07 cd / m² (fast bist zu 0,05 cd/m²).
Die Gammakurve ist get. Uns ist es Sogar gelungen, eine nahe zu perfekte Einstellung ein zu stellen, leider zu Lasten der Farben. Mit einem DeltaE von 3,4, ist die Farbqualität recht gut und ohne schwerwiegende Probleme, solange sich der Kontrast zwischen 75 und 90 befindet.


Unsere Einstellungen

So wie bei vielen Sony Fernsehern, begannen wir mit einer Experteneinstellung, die den Kinomodus, der älteren Modelle ersetzt, um die besten Standardergebnisse zu erhalten.


Die Desaktivierung aller Filter (Schärfe, Störungsregelung, Motionflow Standard) bietet die beste Bildqualität. Eine Vielfalt von Einstellungen bedeutet, man hat eine Anzahl von Parametern mit denen man herumspielen kann.

In diesem Modus werden alle Filter desaktiviert und nur Details bedürfen einer Optimierung.

•    Vergewissern Sie sich, dass der Helligkeitssensor desaktiviert ist
•    Um eine erneute Veränderung zu verhindern, nutzen sie das Bildformat mit der gesamten Pixelanzahl
•    Vergewissern Sie sich, ob die Farbtemperatur auf 2 eingestellt ist um den Kontrast auf 88 und die Hintergrundbeleuchtung auf 4 zu reduzieren. Dies gilt für einen abgedunkelten Raum. Einen gut beleuchteten Raum müssen Sie verdunkeln.

Dies sind die Bedingungen bei denen wir die besten Resultate erzielten. Nutzen Sie das 100 Hz Motionflow, es hat eine gute Einstellung. Wenn Sie viel Wert auf Flüssigkeit legen, stellen Sie es auf die geringste Stufe, Sie bekommen aber einige Fehler bei schnellen Szenen. Wenn Sie denken dass das Bild zu künstlich ist dann schalten Sie es ganz aus. Beachten Sie, dass es hier nur drei Möglichkeiten gibt, (Aus, Standrad und Hoch). Bei allen drei Einstellungen ist das HD-Bild einfach fantastisch. Natürlich benötigen sie eine gute Kodierung um das Beste aus den Details zu erhalten.

Beim SD ist alles ein wenig verschwommen, wenn es um die Skalierung einer PS3 geht. Dies sollte Erwähnung finden, da wir unsere Fernseher immer in dieser Weise kalibrieren, wenn die Schärfe nicht künstlich verbessert ist. Als eine Art Experiment, versuchten wir und stellten die Schärfe unter den Normalwert, nämlich auf null. Das Bild verbessert sich auf 10 und das Aufskalieren könnte von einigen besser beschrieben werden. Soweit können wir nicht gehen, da das Ergebnis eine künstliche Illusion ist, aber wir empfehlen dies nur für SD-Quellen.

Ein DVD-Player (SD-Quelle) auf dem 46W5500: 1. Aufskalieren einer PS3 1080p, 2. Aufskalieren des Fernsehers 1080p, 3 Aufskalieren eines Fernsehers bei einer Schärfe von 10 1080p.

Wenn der 46W550 an einen PC gekoppelt ist, verhält er sich wie ein Desktopmonitor. Es gibt keinen Bildverlust oder „Lesefehler“ der Zeichen. Die Anzeigeverzögerungen sind deutlich, allerdings ist die Oszillierung zwischen zwei und vier Bildern im Vergleich zu einem Röhrenbildschirm mit dem gleichen Videosignal.

Sie werden bemerkt haben, dass wir die Bravia Engine (Version 3) noch nicht erwähnt haben. Dies ist einfach zu erklären, denn wir haben keinen Unterschied zu der Version 2, die wir beim W4500 vorfinden, im Bezug auf Videoverarbeitung oder Verbesserung vom Kontrast, festgestellt haben.

Der Mura-Effekt, Trübung, ist ein heikles Thema

Trübung ist das Thema das den Platz der Foren füllt. Für diejenigen die nicht wissen was eine Trügung ist, es handelt sich hier um ein Lichtleck auf dem Bildschirm, die in der Regel schwarz ist. Hier bei sind bläuliche Wolken zu sehen. Wir haben drei  verschiedene Personen der Redaktion befragt um eine passende Stellungsnahme verfassen zu können.
Das Ergebnis ist folgendes, das Gremium ist völlig schwarz, wenn Sie sich vor dem Bildschirm befinden. Man kann nicht gerechtfertigt sagen, dass der W5500 unter einer Trübung leidet.
Wenn Sie sich allerdings leicht zu Seite neigen, ist das Schwarz schwächer. Die Farben variieren hierbei nicht, werden ein wenig schwächer. Je näher Sie sich am Gremium befinden und je weniger Zuschauer es sind, desto besser ist die Bildqualität. Bei einem Abstand von 3 m, können 2 bis 3 Personen ein gutes Bild wahrnehmen. Weitere zwei Zuschauer werden das Schwarz weniger gut sehen. Dies könnte nach einer Trübung aussehen, doch es ist nicht der Fall, diesen Effekt haben Sie nicht wenn Sie sich direkt vor dem Bildschirm befinden. Eines ist jedoch sicher, die W5500 hat keinen großen Blickwinkel.

Soundqualität: weder gut noch schlecht

Der Sound dieses Modells ist dem des W4500 sehr ähnlich. Er ist klar und hat eine Vielzahl von Einstellungen, mit denen Sie ihn nach Ihrem Geschmack anpassen können, ohne gravierenden Mangel an Bass. Da es durchschnittlich gut ist, verliehen wir ihm 4 Sterne, doch er schafft es nicht wie die Mehrheit der heutigen Fernseher auf 5 Sterne.

Energieverbrauch

Mit einem Verbrauch von nur 0,1 Watt, nach einigen Minuten im Standby-Modus, hat der W5500 einen minimalen Energieverbrauch. Eingeschaltet verbraucht er 201 Watt bei Standardeinstellungen und nur 128 Watt, wenn Sie es auf 180 cd/m² kalibrieren. Dies ist ein gutes Ergebnis für einen 48 Zoll Fernseher. Durch die Aktivierung der verschiedenen Funktionen können Sie den Verbrauch, zu Lasten der Bildqualität, reduzieren. Denn Sparen heißt die Wattanzahl reduzieren und damit auch die Helligkeit und den Kontrast. Und nur auf diese Weise funktioniert die Energiewirtschaft des W5500 (oder anderen Modellen). Ein Fernseher verbraucht, abhängig von der angewandten Technologie, eine bestimmte menge an Strom. Diese Menge variiert je nach Einstellung. Diese Einstellungen haben direkte Auswirkungen auf die Bildqualität. Dieses Thema werden wir noch vertiefen, wenn wir den WE5, ein W5500 mit einem neuen System, welches ein Sparprogramm nutzt, untersuchen.

Schlussfolgerung

Nach dem 5-Sterne-Ergebniss des W4500, scheint es nur logisch das der W5500 das gleiche Resultat erhält. Er hat die Eigenschaften seiner Vorgänger, so wie eine HDMI-, Netzwerk- und Videowiedergabe, DLAN, Applicast, für das Anzeigen von Internet-Widgets, ein verbessertes Menü so wie Einstellungen, ein integriertes Benutzerhandbuch und einen verbesserten Kontrast.

Ist es ein vollkommenes Fernsehgerät?

Nein, vor allem der beschränkte Blickwinkel, bedeutet den Verlust der Tiefe der Schwärze. Dieser Fehler hätte ihn beinahe seinen fünften Stern gekostet.
Des Weiteren erscheinen Geisterbilder insbesondere bei der horizontalen Bewegung. Dies ist vergleichbar mit dem Wettbewerb bei Bildschirmen mit einer gleichen Qualität. Nur der 200 Hz Motionflow, des einzigartigen Z4500, hätte auch hier hinzugefügt werden können.

Sollte man sich einen W5500 oder einen Z4500 kaufen?
Sony Bravia KDL-46Z4500

Wir haben nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage. Die Z4500 verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung bei der Fernbedienung, 200 Hz Motionflow und eine viel bessere Soundqualität. Das letzte Argument müssen diejenigen nicht berücksichtigen, die ein echtes Heimkino-Setup haben. Die Fernbedienung ist eher ein Bonus, so das der 200 Hz Motionflow des Z4500 im Gegensatz zu dem verbesserten Kontrast des W5500 (rund 1600:1 bei dem Z4500 und 2700:1 bei dem W5500) steht. Natürlich haben wir versucht diese Zahlen zu relativieren. Die Z4500 hat ein geringeres Ghosting (vor allem beim Sport wie Fußball, Rugby, F1 und Trackingaufnahmen). Der W5500 hat bei der gleichen Leuchtkraft eine bessere Schwärze. Dies ist weniger wichtig wenn der Raum in dem Sie fernsehen hell ist. Sie sollten sich für das Modell entscheiden, welches Ihnen besser zusagt. Natürlich ist der Preisunterschied von 300 bis 500 Euro ein Argument für den W5500.

-

Ausgezeichneter Kontrast

-

Gute Ergonomie (Menüs, manuelles On-Screen, Remote etc.)

-

Vielzahl an Einstellungen

-

Effektives 100 Hz Motionflow

-

Beschränkter Blickwinkel (das Schwarz wird heller)

-

Kein 200 Hz Motionflow

Der W5500 ist der unbeschrittene Nachfolger des W4500. Nur der beschränkte Blickwinkel der Schwärze könnte einige Zuschauer missbilligen.

RSS Nachrichtenzufuhr : 

Zu den Netvibes hinzufügen