Nikon D90

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| Eigenschaften | |||
| Sensor | CMOS 12 mégapixels (APS 15,8x23,6 mm) | ||
| Zoom | 5x (kit 18-105 mm f/3,5-5,6 VR) | ||
| Optische Stabilisierung | vorhanden | ||
| Interner/Externer Speicher | non / SD - SDHC | ||
| Empfindlichkeit | 200-3200 (100-6400 en extension) ISO | ||
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| Videomodus | 1280 x 720 pixels / 24 fps |
| Energiequelle | Batterie austauschbar NP-50 Li-Ion |
| Dimensionen/Gewicht | 13,2 x 10,3 x 7,7 cm / 620 g |
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Franck Mée
Aktualisiert: Mai 29, 2009 - Datum des Tests: September 30, 2008
Aktualisiert: Mai 29, 2009 - Datum des Tests: September 30, 2008

Es sind die Details, die zählen
So gut sie auch ist, hat die D90 immer noch einige schlecht bedachte Details. Meistens sind diese, eine Folge der neuen Funktionen (im Vergleich zu der D80) und nicht darauf bedacht wie man sie vernünftig integrieren kann.
Zum Beispiel kann die Filmgeschwindigkeitstaste zum heraus zoomen verwendet werden. Im Live-View-Modus, welches die einzige Kontrollmöglichkeit für den Zoom bietet, ist es unmöglich die Empfindlichkeit manuell einzustellen.
Wenn Sie vom Live-View-Modus enttäuscht sind, können Sie es nicht einfach so verlassen und direkt zur Wiedergabe wechseln, stattdessen müssen Sie zum manuellen Modus wechseln um sich Ihre Fotos ansehen zu können.
Zum Beispiel kann die Filmgeschwindigkeitstaste zum heraus zoomen verwendet werden. Im Live-View-Modus, welches die einzige Kontrollmöglichkeit für den Zoom bietet, ist es unmöglich die Empfindlichkeit manuell einzustellen.
Wenn Sie vom Live-View-Modus enttäuscht sind, können Sie es nicht einfach so verlassen und direkt zur Wiedergabe wechseln, stattdessen müssen Sie zum manuellen Modus wechseln um sich Ihre Fotos ansehen zu können.
Sie ist ein direkter Nachkomme der legendären D70, die erste für den Massenmarkt erhältliche digitale SLR-Kamera. Außerdem ist es, mit seinem ausgezeichneten Sensor, der semi-professionellen D300 von Nikon sehr ähnlich.
Im Groben und Ganzen ist diese Kamera aber, ein Update, der älteren D80, mit dem gleichen Gehäuse, Licht- und Fokuserkennungssystem, mit zusätzlichen Extras, darunter eion optionales GPRS-Modul für Geotagging Fotos.
Handhabung
Die perfekte Verarbeitung der D90 ist nicht wirklich verwunderlich, wenn man sich die restlichen Modelle anschaut.
Das Gehäuse ist angenehm solide, der Griff ist fest und die Tasten sind angenehm für die Finger.
Eine sinnvolle Ergänzung ist die neue Fn-Taste, welche für den Mittelfinger leicht zu erreichen ist, und auf die Sie eine Verknüpfung Ihrer Wahl einstellen können.
Die Möglichkeit den Live-Anzeigemodus, nur mit einem Tastendruck, aktivieren zu können, ist ebenfalls neu, so dass Sie auf dem Display, auf der Rückseite der Kamera die Aufnahme sehen können.
Das Display hat eine hohe Auflösung (VGA), gute Blickwinkel, die es Ihnen erlauben Schnappschüsse aus den seltsamsten Winkeln zu machen, ohne sich Gedanken machen zu müssen, dass Sie das Display nicht sehen können.
Dies ist sehr nützlich, auch wenn es nicht die Flexibilität der E-3 von Olympus hat.

Die Reaktionsgeschwindigkeit dieser Reflexkamera ist absolut einwandfrei und fokussiert genau und sehr schnell.
Die Zielverfolgung, die nun in 3D großartig funktioniert und der Murst-Modus ist jetzt in der Lage bis zu 4 Bilder pro Sekunde aufzunehmen.
Leider ist das Nikon Live-View-System nicht so beeindruckend und das eingebaute Autofokussystem, bei verschiedenen Kontrastebenen, ist viel langsamer als viele Kompaktkameras. Während der Videoaufnahme ist diese Funktion nicht verfügbar.
Video
Der Videomodus ist die wichtigste neue Funktion der D90 und erlaubt die Aufnahme von Clips in DH (720p) mit 24 fps.
Die Fokussierung muss während der Videoaufnahme manuell vorgenommen werden, doch dank des qualitativen Displays ist dies nicht so schwierig.
Es bleibt abzuwarten, ob die heißersehnte Canon EOS 5D Mk II, der einen Autofokus im Videomodus verspricht, eine bemerkenswerte Kante an der Vorderseite haben wird.
Objektive
Eine neue Art von Objektiv erscheint mit der D90, ein 18 – 105 mm mit einer ziemlich durchschnittlichen Blende (f/3,5-5,6).
Es ist robust und hat einen leistungsfähigen Stabilisierungsmechanismus, der schnell ist.
Der einzige Nachteil ist das Fehlen eines Entfernungsindikators.
Bei kurzer Brennweite produziert das mitgelieferte Objektiv eine deutliche tonnenförmige Verzeichnung, welche leicht behoben werden kann.
Interfaces
Als eine high-end Kamera, ist es selbstverständlich, dass die D90 Konfigurationen aller Art ermöglicht.
Die Kehrseite dessen ist jedoch sein Menüsystem, das irreführend schwierig und definitiv verwirrend genug ist, selbst für erfahrene Nutzer.
Wenn Sie vorhaben diese erweiterten Funktionen zu nutzen, werden Sie bereit sein müssen einige Zeit mit dem Lesen der Bedienungsanleitung zu verbringen.
Bildqualität
Die Fotos, die wir mit der D90 machten waren sehr zufriedenstellend.
Die Aufnahmen sind unglaublich scharf bis zu 1600 ISO mit nur einer leichten Verschleierung bei 800 ISO. Bei 3200 ISO sind die Fotos klar.
Der H1-Modus (entspricht 6400 ISO) war die einzige Enttäuschung, aber auch hier waren die Ergebnisse noch durchaus brauchbar für kleinere Abzüge oder bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
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Während der Tests empfanden wir das Weißabgleichsystem, unter realen Bedingungen, als sehr zuverlässig. Unter künstlichem Licht hatten die Aufnahmen eine leicht warme Farbwiedergabe, doch sie waren nicht verzerrt und eine getreue Darstellung der Bedingungen, unter denen die Aufnahmen gemacht wurden.
Videoqualität
Die D90 nimmt bis zu 5 Minuten HD-Ready 720p Videos auf oder 20 Minuten mit VGA.
Die Videoaufnahmen sind scharf und präzise, doch der Sound ist, auf Grund des fehlenden Richtmikrofons, enttäuschend.
Viel zu viele Hintergrundgeräusche, und die Tatsache, dass es keine Anschlussmöglichkeit für ein Mikrofon, bedeutet, dass Sie nur unter perfekten Bedingungen drehen können.
Wenn man die D90 mit einem gewöhnlichen Camcorder vergleicht, ist das Fehlen des Autofokussystems sicherlich ein Nachteil für die SLR, aber man kann einfach mit dem Bildschirm fokussieren.
Um ehrlich zu sein, bevorzugen wir dieses System, dem Autofokus im Schongang, wo man die Aufnahme immer wieder neu fokussieren muss.
Verglichen mit der Konkurrenz
In diesem Marktsegment ist der Wettbewerb bereits voll im Gange.
In erster Linie muss die D90 es mit der Canon EOS 40D, die einen schnellen Burst-Modus (bis zu 6,3 Bilder pro Sekunde) und derzeit einen angenehmen Preis hat, konkurrieren.
Andererseits ist die Kamera von Canon, was die Empfindlichkeit und Reaktionszeit anbelangt, bereits eine Generation weiter, auch wenn die Ergonomie, mit schwer erreichbaren Tasten, ein wenig zu wünschen übrig lässt.
Verglichen mit der Pentax K20D, hat das neue Modell von Nikon einen schnelleren Burst-Modus und macht schärfere Bilder bei einer Empfindlichkeit über 1600 ISO. Auf der anderen Seite hat sie weder eine wetterfeste Gummidichtung noch einen erschwinglichen Preis.
Was die Handhabung anbelangt, bieten beide erweiterte Anpassungen, während die Nikon mit ihren Szenenmodi, eher für Anfänger geeignet ist, hat die Pentax eine bessere automatische Auslösungszeit.
Kurz gesagt, die Pextay K20D und die Nikon D90, sind wohl die Kameras, die man am Schwersten von einander unterscheiden kann.
Verglichen mit anderen digitalen SLR-Kameras auf dem heutigen Markt, kann die D90 Videos aufnehmen, was ihr einziges Verkaufsargument ist.
Abgesehen von der Canon EOS 5D Mk II, welche ab 2500 Euro kosten wird, ist die D90 die einzige Kamera die Videos aufnehmen kann, was ohne Zweifel einige Fans für sich gewinnen, und andere aus dem Wettbewerb werfen wird.
Pluspunkte
-
Gute Fertigungsqualität, Handhabung und Bildsucher
-
Reaktivität im Reflex-Modus
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Erweiterte Optionen
-
Gute Bildqualität bis zu 3200 ISO
-
Live-View und 720p Video
Minuspunkte
-
Sehr komplizierte Menüs
-
ISO im Live-View-Modus nicht zu verändern
-
Kein Autofokus im Videomodus
-
Der Zugriff auf die Wiedergabe vom Live-View ist schwer

Nicht nur die D90, die langersehnte Nachfolgerin der meistverkauften DSLR, ist auch die erste auf dem Markt die eine Videoaufnahme ermöglicht. Aus zwei Gründen wurde sie sehnsüchtig erwartet. Sie wird sicherlich selbst anspruchsvolle Fotografen begeistern, trotz eines oder zwei kniffligen Menüs und schlecht positionierten Schaltflächen.
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