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Ricoh R10
Eigenschaften
Sensor CCD 10 mégapixels (1/2,3)
Zoom 7x (7-fach (f/3,3-f/5.2 / 28 - 200 mm))
Optische Stabilisierung Vorhanden
Interner/Externer Speicher 54 Mo / SD / SDHC
Empfindlichkeit 80-1600 ISO
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Videomodus 640 x 480 pixels / 30 fps
Energiequelle Li-Ion Batterie
Dimensionen/Gewicht 102,0 × 58,3 × 26,1 mm / 191 g
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Renaud Labracherie
Aktualisiert: Mai 28, 2009 - Datum des Tests: Oktober 22, 2008
Instant-Autofokus
Die Ricoh R10 ist voller guter Ideen, einschließlich des Autofokussystems. Bei guten Lichtverhältnissen, ist der Autofokus recht flott (weniger als eine Sekunde).

Sobald das Licht schwächer wird, kann der Autofokus nicht reagieren und die Aufnahme wird schwieriger.

Dies ist ein Problem fast aller digitalen Kameras. Zur Lösung bietet Ricoh einige Tricks, und schüttelt zwei Funktionen aus dem Ärmel, zum einen „Snap“ und zum Anderen „Infinite“. Beide gehen von einem Knotenpunkt aus, welcher es erlaub das Foto mit den Einstellungen des Vorherigen, sofort aufzunehmen (eine Durchschnittsentfernung für ein Porträt) und die zweite Funktion konzentriert sich auf die Unendlichkeit.

Wenn Sie bereits eine grobe Vorstellung der Brennweite haben, benötigen Sie diese beiden Modi um beinahe sofort ein Bild schießen zu können.
Die neue R10 von Ricoh ist die Nachfolgerin der R8 und enthält einige neue Funktionen. Teil davon ist das neue 3 Zoll Display mit einer Auflösung von 460 000 Pixel.

Wenigstens auf dem Papier ist die R10, mit einem 28-200 mm Zoomobjektiv und der Bildstabilisierung, eine viel versprechende Kamera.

Aber können die Aufnahmen mit der guten Beschreibung der Kamera mithalten?

Handhabung


Obwohl sie für das Auge angenehm und solide ist, ist das Gehäuse der R10 sehr glatt und somit nicht so griffig.

Die Ausprägungen am Rande, sollen zur Verbesserung der Griffigkeit dienen, die Form bleib aber unangemessen.

Rioch hat nicht wirklich ihre Schnittstellen innoviert. Ein angenehmer Joystick dient zur Menüführung und ermöglicht gleichzeitig den Zugriff auf die meist gebrauchten Funktionen.
 
Mit nur einem Knopfdruck, haben sie den Zugriff auf die gewünschte Einstellung, der insgesamt fünf vorhandenen.

Auch ohne das Einstellen Ihrer eigenen Verknüpfungen, wird es Ihnen leicht fallen mit der Menüführung zu recht zu kommen. Das Klickrad auf der Oberseite, ermöglicht es Ihnen zwischen dem manuellen und dem Automodus zu wählen.

Mit dem Joystick können Sie ebenfalls zwei Programmeinstellungen regeln.

Interessant ist, dass die R10 über drei verschiedene Fotoformate verfügt, das übliche 4:3, 3:2 so wie ein 1:1, welches eher zum Spaß dient und an die Old-School-Porträt erinnert, jedoch weniger nützlich bei Landschaften ist.

Die Geschwindigkeit der R10 ist es kaum wert, über sie zu schimpfen.

In unserem Studio, in dem die Lichtregelung nur bedingt möglich ist, brauchte die Kamera für eine Weitwinkelaufnahme ganze 1,4 Sekunden und 1,8 Sekunden bei einer Entfernung von drei Metern.

Bei helleren Lichtbedingungen brauchte der Autofokus weniger als eine Sekunde. 1,6 Bilder pro Sekunde im Burst-Modus sind akzeptabel.
Die Verwendung des LCD 3 Zoll Display ist ein reines Vergnügen und das Übergang von Foto du Foto ist für gewöhnlich flüssig, obwohl man manchmal einen Ghosting-Effekt wahrnehmen kann.

Dank einer Antibelagbeschichtung bleibt das Display, auch bei hellem Licht, gut überschaubar. Es hat auch einen breiten Blickwinkel, was für ein Display einer Kompaktkamera eher ungewöhnlich ist.

Ein niedliches neues Feature ist eine elektronische Wasserwaage, die es Ihnen erlaubt gleichmäßige Aufnahmen zu erzielen. Es macht Spaß und ist gleichzeitig nützlich und wäre bei anderen digitalen Kameras sehr hilfreich.

Ricoh R10 dos

Bildqualität


Auch wenn diese Extras sehr attraktiv sind, war sie Qualität der Bildaufnahmen sehr enttäuschend.

Ricoh hat den Ruf, nützliche Kameras mit einer schlechten Bildqualität herzustellen. Auch die R10 kann sich diesen Ruf nicht entziehen. Problematisch sind auch die geringe Videogeschwindigkeit und die elektronischen Störungen bei über 400 ISO.

Bei einer Empfindlichkeit von 800 ISO werden Farbpixel sichtbar, darum sollte man eine schwarz/weiß Einstellung wählen, wenn man die Fotos auf dem Monitor betrachtet oder auf A4-Papier druckt.

Die Empfindlichkeit von 1600 ISO können wir Ihnen nur in besonderen Fällen raten, und vergessen Sie nicht, dass die Nachbearbeitung benötigen wird.

Ricoh R10 montée ISO

Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten, liefert das Objektiv nützliche Ergebnisse ohne große Verzerrungen am Rande des Bildes.

Eine weitere alarmierende Tatsache der R10 ist das Auftreten eines lila Farbsaums in Kontrastreichengebieten.

Der Makro-Modus von 1 cm ist eine gute Ergänzung und die Ergebnisse sind dementsprechend gut oder schlecht, abhängig davon ob der Weißabgleich bei künstlichem oder natürlichem Licht zum Einsatz kommt.

Die letzte Enttäuschung,  ist das die Videos als VGA Dateien gespeichert werden und über kein HD-Video und die Qualität, sowohl die Audio als auch Video ist ebenfalls schlecht, auf Grund der zu aggressiven Kompression.

Ricoh R10 face à face
Pluspunkte

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Stabilisierter 28-200 mm Zoom

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Gute Qualität des 3 Zoll Displays

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Einfache Schnittstellen; kundenfreundliche Verknüpfungen

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Makro Modus bei 1 cm

Minuspunkte

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Schlechte Bildqualität

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Software unterstütz keine Macs

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Kein HD-Video

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Optischer Zoom weist Störungen auf

Die Nutzung der Ricoh R10 bereitet Freude. Sie hat einen leistungsfähigen 28-200 mm Zoom, einen Marko-Modus von 1 cm, optische Stabilisierung etc. Trotz einer Menge guter Ideen, sind die Aufnahmen schlecht und leider müssen wir Ricoh fragen, was gut an einer Kamera ist, die keine guten Aufnahmen machen kann.

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